Teardown: Samsung Galaxy S6 nur schwer reparierbar

Das kompakte Innenleben des Samsung Galaxy S6 sorgt für erschwerte Bedingungen bei einer eventuell nötigen Reparatur des Smartphones.

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Teardown: Samsung Galaxy S6 nur schwer reparierbar

Die verklebte RĂĽckseite des Samsung Galaxy S6 erschwert den Zugang zum Innenleben des Smartphones.

(Bild: MyFixGuide)

Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Denise Bergert

Mit seinen Glas- und Metallelementen bricht das Galaxy S6 von Samsung mit den bisherigen Designvorgaben des Herstellers. Während die neue Optik vielen Käufern gefallen dürfte, erschwert sie eine spätere Reparatur des Smartphones.

Im Teardown von MyFixGuide wurde das neue Samsung-Flaggschiff in seine Einzelteile zerlegt. Die Rückseite lässt sich demnach nur entfernen, nachdem diese für zwei bis drei Minuten mit einem Heißluftgebläse erhitzt wurde. Hinter der Abdeckung hat der Hersteller eine schwarze Folie angebracht, die die vom Exynos-7420-Prozessor des Galaxy S6 entwickelte Hitze ableiten soll. Unter dem NFC-Modul kommt schließlich der verbaute Lithium-Ionen-Akku zum Vorschein. Dieser fasst 2.550 mAh bei 3,85 Volt, was einer Energiemenge von 9,82 Wattstunden entspricht.

Auf gleicher Höhe ist das Mainboard untergebracht, welches Prozessor, RAM, NFC, Soundchip, LED-Blitz und Sensoren beherbergt. Die beiden Kameramodule sind zusätzlich mit Schrauben gesichert und per Stecker mit dem Board verbunden.

Im Gegensatz zu iFixit vergibt MyFixGuide keine Punktewertung für die Schwierigkeit einer Reparatur. Durch die kompakte Bauweise und die Vielzahl an Schrauben sollten sich nur versierte Bastler an eine Demontage des Samsung Galaxy S6 herantrauen. Speziell die verklebte Rückseite erschwert den Zugang zum Innenleben des Smartphones. Ein Austausch des Akkus ist damit nicht mehr so einfach möglich wie noch beim Vorgänger. (jk)