Playstation 4: Update pausiert Spiele im Standby

Mit der neuen Firmware 2.5 kann die Playstation 4 nach einem Standby einfach dort weiterspielen, wo man aufgehört hat. Wir haben gemessen, wie sich das auf die Leistungsaufnahme auswirkt.

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PlayStation PS4

Mit dem neuen Firmware-Update erweitert Sony den Standby-Modus und bindet PSN-Konten enger an Facebook an.

(Bild: Sony)

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Sony Computer Entertainment hat heute eine neue Firmware 2.5 für die Playstation 4 veröffentlicht. Sie bringt zwei neue Funktionen für den sogenannten Ruhemodus mit, in der die Konsole in einen Standby versetzt wird. In diesem Ruhemodus behält die Konsole nun aktuell laufende Spiele im Speicher, sodass man sie an jeder Stelle pausieren und nach dem Aufwecken an der letzten Stelle weiterspielen kann. Zudem kann die Konsole nun im Ruhemodus nicht nur Firmware-Updates herunterladen, sondern auch automatisch installieren, was auch ohne Plus-Abo gelingt.

Für die Spiele-Fortsetzung und die Installation neuer Updates muss man unter den Energiesparoptionen im Ruhemodus die Punkte "Anwendung anhalten" und "Internetverbindung" aktivieren. Im Schlummerschlaf beträgt die Leistungsaufnahme der Konsole dann 4,6 Watt statt 0,4 Watt, wenn sie komplett ausgeschaltet ist. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man im Ruhemodus nur "Anwendung anhalten" oder "Internetverbindung" oder beide zusammen aktiviert.

Will man indes noch den Controller per USB auflanden, so steigt die Leistungsaufnahme im Ruhemodus auf 10,4 Watt. Man sollte die Aufladung also auf eine Zeit von drei Stunden begrenzen, wie es im Menü angeboten wird. Zum Vergleich: Bei ruhenden Desktop beträgt die Leistungsaufnahme der PS4 rund 84 Watt, im Spiel kann sie auf 123 bis maximal 138 Watt steigen (gemessen an der ersten Hardware-Revision der PS4).

Neben dem Ruhemodus erweitert das Firmware-Update die Anbindung an Facebook. Spieler können ihr PSN-Konto mit Facebook verknüpfen und bekommen automatisch neue Freunde vorgeschlagen, die ebenfalls die Facebook-Verknüpfung vorgenommen haben. Diese Option lässt sich auch deaktivieren, ebenso wie die Sichtbarkeit des eigenen echten Namens in der Spielersuche.

Parallel zur engeren Facebook-Anbindung erleichtert Sony auch die Möglichkeit, Freunde mit Screenshots zu spammen. Solche Bilder werden nun automatisch gespeichert, sobald man eine Trophäe gewinnt und lassen sich per Share-Button einfacher verteilen. Wer verhindern will, dass PS4-Spiele seinen Facebook-Bekanntenkreis mit automatischen Meldungen nerven, kann seine Privatsphäre jedoch auch so einstellen, dass solche Meldungen nur für einen selbst sichtbar werden.

Darüber hinaus lassen sich Backups der Konsole nun auf externen USB-Speichern ablegen. Spieler mit Sehstörungen können zudem den Kontrast der Menüs erhöhen und die Schriften vergrößern. Spiele-Streams per Share Play laufen nun mit bis zu 60 fps, wenn die Stream-Empfänger dies unterstützen. (hag)