Röhrentechnik für Einsteiger

Für die Generation Smartphone/Spielekonsole ist die Welt der mit Röhren bestückten Unterhaltungselektronik unbekanntes Terrain. Dieser Artikel soll – nicht nur ihr – leicht verständlich aufzeigen, zu was diese Art der Elektronik zu leisten imstande war und wie man auch heute noch damit Spaß haben kann – vorausgesetzt, man fasst den Lötkolben an der kalten Seite an und weiß, wie man mit verhältnismäßig hohen Spannungen umgehen muss.

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Der Artikel in der Make-Ausgabe 2/15 beschreibt drei Eigenbau-Projekte mit und für Elektronenröhren: Ein Netzteil für Röhrenschaltungen, einen Audio-Verstärker sowie ein Röhrenradio (Audion). Hier gibt es die Stücklisten, Schaltpläne und Platinenlayouts zum Download als Zip-Archiv .

Die Stücklisten liegen als CSV-Datei vor und lassen sich in Tabellenkalkulationen wie Excel sowie mit LibreOffice oder OpenOffice öffnen. Die Schaltpläne sind im Eagle-Format enthalten (Dateiendung .sch); man kann sie mit der kostenlosen Light-Version von Eagle laden. Für Anzeige und Druck der Platinenlayouts (Dateiendung .lay6) installiert man sich den kostenlosen Sprint-Layout Viewer.

Das Zip-Archiv wurde am 24. April aktualisiert. Grund war ein Fehler im Schaltplan des Röhrennetzteils; das Platinenlayout ist davon nicht betroffen.

Das korrigierte Schaltbild des Röhrennetzteils

(Bild: Hans Borngräber)

Wer Platinen nicht selbst ätzen kann oder will und wem der Auftrag bei einem Fertigungsdienst zu teuer ist, kann alternativ die Schaltungen auch mittels Lötleisten aufbauen. Wie das für den im Heft gezeigten Audioverstärker zum Beispiel aussehen könnte, zeigt folgende Grafik:

Alternativer Aufbau des Röhrenverstärkers auf Lötleisten

(Bild: Hans Borngräber)

(pek)