IPv6 Business Conference in Zürich: Über die Business-Relevanz eines Protokolls
Auf einem eintägigen Kongress in Zürich tauschen sich nicht nur Schweizer Experten über den Stand der Dinge in Sachen IPv6 aus. Derweil haben sich die Macher der deutschen IPv6-Konferenz eine einjährige Denkpause verschrieben.
- Jürgen Seeger
In zwei parallelen Tracks referieren am 18. Juni in der Arena Sihlcity in Zürich auf der IPv6 Business Konferenz 2015 Netzwerkexperten über aktuellle Fragen der Einführung des Internetprotokolls aus technischer und geschäftlicher Sicht. Unter anderem geht es um eine Fallstudie der Großforschungseinrichtung CERN, das eine große OpenStack-Serverplattform mit IPv6 betreibt, um IPv6 in virtualisierten Rechenzentren und den IPv6-Einsatz in geschäftskritischen Einsatzszenarien, in denen es auf Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit ankommt.
Sowohl am Tag vor als auch nach der Konferenz finden separat buchbare Workshops statt. Die Teilnehmergebühr für die eintägige Konferenz liegt bei 490 CHF, bis zum 30. April gilt der Frühbuchertarif von 370 CHF. Veranstalter ist das Swiss IPv6 Council; Konferenzsprache ist Englisch.
(Bild: „Ipv4-exhaust“ von Mro - Eigenes Werk. Lizenziert unter GFDL über Wikimedia Commons)
Derweil haben sich die Veranstalter des deutschen IPv6-Kongresses, DE-CIX, heise Netze und iX, nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen in diesem Jahr eine kreative Pause gekönnt. Wer zeitnah über den Fortgang der Dinge in 2016 informiert werden will, kann auf der Kongress-Website seine E-Mail-Adresse hinterlassen und dort auch Themenvorschläge machen. (js)