Samsung will VR-Headsets und Smartwatches in Unternehmen etablieren
Virtual Reality und smarte Uhren könnten nach Ansicht von Samsung in vielen Branchen für neue Impulse sorgen. Doch stellen die neuen Techniken Unternehmen auch vor Herausforderungen.
Auch Unternehmen könnten laut Samsung von den Möglichkeiten der Virtual-Reality-Brillen profitieren.
(Bild: Samsung)
Mit seiner Virtual-Reality-Brille Gear VR und unterschiedlichen Smartwatch-Modellen zielt der südkoreanische Hersteller Samsung Electronics bislang auf Privatanwender ab. Doch auch Unternehmen könnten nach Ansicht von Eric McCarty, Vizepräsident für mobiles Marketing bei Samsung, von den Vorzügen dieser Geräteklassen profitieren. VR-Brillen hingegen seien zum Beispiel geeignet, um potenziellen Kunden komplexe Multimedia-Inhalte zu präsentieren.
Doch nicht nur Chancen seien mit beiden Geräteklassen verbunden, auch Herausforderungen müssten sich Unternehmen stellen, die Smartwatches und VR-Brillen einsetzen wollen. Dem Sicherheitsaspekt von smarten Uhren könnte Samsung mit einem zusätzlichen Security Layer Rechnung tragen, ähnlich wie das hauseigene Knox, mit dem sich Tablets und Smartphones der Galaxy-Reihe sicher in das Unternehmensnetzwerk integrieren ließen. Bei den VR-Brillen sieht McCarty die größte Herausforderung im Unternehmenseinsatz bei der Entwicklung und Auslieferung neuer Inhalte, die sich je nach Sparte und Geschäftsmodell deutlich unterscheiden würden.
Konkretes Interesse an Samsung-Smartwatches gebe es im Finanzsektor sowie in unterschiedlichen Bereichen der Freizeitindustrie. So könnten sich Börsenbroker von ihrer Uhr über Kursänderungen informieren lassen, Außendienstmitarbeiter hätten auch unterwegs immer Kontakt zu Kunden oder der Zentrale, im Gastronomiebereich ließen sich per Smartwatch eingehende Bestellungen direkt an das Personal schicken. Da die von Samsung angebotene Gear S über eine 3G-Anbindung verfügt, setze der Einsatz der Smartwatch nicht zwingend ein Smartphone voraus.
Auch für seine Gear-VR-Brille nannte Samsung konkrete Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen. Diese reichen von Trainingsvideos für Mitarbeiter über Wohnungsführungen im Immobiliensektor bis zur Unterhaltung von Kunden im Transportwesen. (vbr)