T-Mobile schließt UMTS-Allianz mit Nokia, Nortel und Siemens

Die T-Mobile International AG hat mit Nokia, Nortel und Siemens drei Partner für die Lieferung von UMTS-Infrastruktur ausgewählt.

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Von
  • Peter Monnerjahn

Die T-Mobile International AG hat drei Partner für die Lieferung von UMTS-Infrastruktur ausgewählt. Nokia, Nortel Networks und Siemens werden – vorbehaltlich eines Vertragsabschlusses im ersten Quartal 2001 – jeweils Leistungen im Wert von etwa 350 Millionen Euro (etwa 685 Millionen Mark) erbringen.

Die Lieferanten verpflichten sich in der Erklärung, bereits 2001 mit der Lieferung der nötigen Technik zu beginnen und schon im Frühjahr erste Tests durchzuführen. Der kommerzielle Netzstart sei dann für Ende 2002 vorgesehen. Mit Nortel ist einer der führenden UMTS-Netzinfrastruktur-Anbieter dabei: In diesem Jahr hat das Unternehmen bereits Aufträge im Wert von etwa 4,5 Milliarden Mark erhalten.

Der T-Mobile-Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke sprach von einer richtungweisenden Entscheidung: "Mit der Auswahl der bevorzugten Lieferanten haben wir nicht nur den Grundstein für ein einheitliches UMTS-Netzwerk innerhalb der TMO-Gruppe gelegt, sondern auch gleichzeitig dafür Sorge getragen, daß wir zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit UMTS-Produkten am Markt sein werden". Die T-Mobile-Gruppe hat in ganz Europa etwa 35 Millionen Kunden; die Telekom-Tochter erwarb neben einer Lizenz in Deutschland auch in den Ländern Großbritannien, Österreich, Polen und den Niederlanden UMTS-Lizenzen. (pmo)