Wettbewerb und Aktionstage der Offenen Werkstätten

Selber machen, reparieren und basteln – der Verbund der Offenen Werkstätten öffnet sich bei seinen bundesweiten Aktionstagen ab Freitag noch ein wenig mehr. Der Wettbewerb "Was heißt offen, Werkstatt?" stellt außerdem Jugendprojekte vor.

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Wettbewerb und Aktionstage der Offenen Werkstätten

(Bild: Verbund Offener Werkstätten)

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Von
  • Helga Hansen

Am kommenden Wochenende öffnen in Deutschland 25 Werkstätten, Fablabs und Künstlerhäuser ihre Türen. Vom 8. bis 10. Mai gibt es Workshops, Vorträge sowie Repair-Cafés, bei denen man defektes Hab und Gut zur Reparatur mitbringen kann. Vor allem handwerkliche Fähigkeiten kann man an den Aktionstagen erlernen: Die Werkstätten bieten vom Nähen und Siebdrucken über das Töpfern bis zum Schmieden und Schreinern zahlreiche Workshops an, an einigen Orten kommen noch Elektronik und 3D-Druck hinzu.

Bis zum 17. Mai läuft außerdem noch der Wettbewerb "Was heißt offen, Werkstatt?". Zur Auswahl stehen zwölf Projekte, die benachteiligte Jugendliche fördern und ihnen den Zugang zum Selbermachen eröffnen. Die sechs Projekte mit den meisten Stimmen erhalten jeweils 5.000 Euro. Der Wettbewerb wird unterstützt von der HIT-Stiftung aus Siegburg und der Münchner anstiftung.

Der Verbund Offener Werkstätten e.V. wurde 2012 gegründet. Er will auf die Vielfalt der Werkstattangebote aufmerksam machen und zum Selbermachen anregen. Derzeit sind 150 Werkstätten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Plattform registriert. (hch)