Mit Oculus Rift Gesichtsausdrücke erkennen und ins Virtuelle übertragen

Virtuelle Realität könnte bald noch realistischer werden: Wie Forscher gezeigt haben, ist es relativ einfach, den Gesichtsausdruck des Trägers eines VR-Headsets zu erfassen und virtuell nachzubilden.

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Mit Oculus Rift Gesichtsausdrücke erkennen und ins Virtuelle übertragen
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Von
  • Sascha Mattke

Ein Forschungsprojekt mit dem VR-Headset Oculus Rift zeigt, dass virtuelle Charaktere und damit Interaktionen in virtuellen Welten noch weitaus realistischer werden könnten: Mit Hilfe einer 3D-Kamera am Headset und Dehnungsmessstreifen lässt sich der Gesichtsausdruck des Trägers erfassen und auf ein virtuelles Abbild übertragen. Das System wäre relativ leicht zu kommerzialisieren, berichtet Technology Review.

Aufenthalte und Interaktionen in virtuellen Welten könnten dadurch überzeugender und lebhafter werden, sagt Hao Li, Assistant Professor an der University of Southern California, der das Projekt geleitet hat. Oculus war im vergangenen Jahr von Facebook übernommen worden. Dessen CEO Mark Zuckerberg möchte mit Oculus Rift neue Möglichkeiten der Interaktion schaffen, hat aber bislang keine Details dazu genannt.

Derzeit ist vor der ersten Nutzung des neuen Systems noch eine kurze Kalibrierung erforderlich – ein zehnsekündiges Gesichtsmuskeltraining mit verschiedenen Ausdrücken, während man ein Oculus-Headset ohne Display trägt und von einer 3D-Kamera frontal gefilmt wird. Anschließend setzt man das komplette Headset auf und trainiert noch einmal zehn Sekunden. Li ist nach eigener Aussage dabei, diese Vorbereitung unnötig zu machen, indem er die Software mit Daten von unterschiedlichen Gesichtern füttert.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)