Ericsson stellt erstes PDA-Handy vor

Der Handy-Hersteller Ericsson bringt mit dem R380s das erste Smartphone heraus, das auf der Symbian-Plattform EPOC basiert.

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  • Dr. Jürgen Rink

Der Handy-Hersteller Ericsson bringt mit dem R380s das erste Smartphone – eine Kombination aus Handy und PDA – heraus, das auf der Symbian-Plattform EPOC basiert. Der Handy-Teil arbeitet in den in Deutschland genutzten 900- und 1800-MHz-Netzen, ist WAP-fähig und enthält ein Modem, welches über die Infrarot-Schnittstelle mit einem PC verbunden werden kann. Der Akku des 164 Gramm schweren R380s soll mehr als 100 Stunden Bereitschaft oder über vier Stunden Gesprächsdauer ermöglichen.

Das R380s soll in wenigen Wochen auch in Deutschland erhältlich sein; den genauen Termin will der Hersteller Anfang Oktober bekannt geben. Der derzeit anvisierte Preis von 1499 Mark könnte nach Angaben der Ericsson-Pressestelle eventuell noch nach unten korrigiert werden.

Bislang war das Betriebssystem EPOC vor allem in PDAs wie Revo oder Serie5mx Pro von Psion zu sehen. Die nächste Generation von PDAs wird ohne GSM-Telefonie nicht mehr auskommen. Motorola und Palm entwickeln ein Tri-Band-GSM-Telefon auf Basis des Palm OS und Handspring will ein Springboard-GSM-Modul für den Visor-PDA liefern. Auf diese Entwicklung müssen auch Microsoft mit der Pocket-PC-Plattform und die Hersteller solcher Geräte reagieren. (jr/ct)/ (ll)