Wissens-Betatest
Haben Sie bei unserem Wissenstest nicht so gut abgeschnitten, wie Sie gehofft hatten? Wir auch nicht - es könnte sogar sein, dass wir auch in Ihrem Fall daran schuld waren
- Sascha Mattke
Es sieht so aus, als wären die ersten, die bei unserem Wissenstest durchgefallen sind, wir selbst: Aufmerksame Leser haben uns auf eine Reihe von problematischen Punkten bei den Fragen und Antworten hingewiesen. Dazu kamen technische Probleme, die dazu führten, dass manche Leute bei der angezeigten Auswertung schlechter abschnitten, als sie eigentlich waren. Und weil wir schon mal dabei waren, haben wir bei der im Heft abgedruckten Version für eine Frage (die nach den Elektronen-Eigenschaften) die falsche Auflösung angegeben.
Dabei können wir uns nicht einmal darauf zurückziehen, dass die Fragen ja eigentlich nicht von der Redaktion, sondern von Forschern stammten (und von ziemlich guten noch dazu). Denn zum einen mussten wir uns die Freiheit nehmen, das zugelieferte Material zu bearbeiten, damit die Fragen in Bezug auf Verständlichkeit, Länge und Zahl der möglichen Antworten einigermaßen einheitlich sind. Und selbst wenn Fehler oder Uneindeutigkeiten schon im Original angelegt waren, wäre es natürlich unsere Pflicht gewesen, sie zu erkennen und zu beheben.
Wie auch immer: Mist gebaut, Entschuldigung. Und danke dafür, dass viele von Ihnen uns geschrieben haben, dass der Test trotzdem Spaß gemacht hat – was, nebenbei bemerkt, ein nicht unwichtiges Ziel der ganzen Aktion war. In diesen Minuten geht eine neue Version online, in der wir die folgenden Punkte überarbeitet haben:
- Frage 3: die ersten beiden Antwortmöglichkeiten geändert in „Änderung der Drehzahl“ und „Änderung des Drehmoments“
- Frage 4: geändert in „Wieviele nicht-triviale Lösungen hat ein lineares Gleichungssystem aus 3 voneinander unabhängigen Gleichungen für 5 Unbekannte?“, Antwort 2 geändert in „genau eine“
- Frage 33: zweite korrekte Antwortmöglichkeit gestrichen
- Frage 35: geändert in „Was muss man tun, um eine Datei so von der Festplatte zu löschen, dass sie sich nicht rekonstruieren lässt?“; Antwort 2 geändert in „Datei löschen, Papierkorb leeren und freien Platz der Festplatte mehrfach mit zufälligen Daten überschreiben, Antwort 3 in „Eine Rekonstruktion ist immer möglich“
- Frage 37: Antwort 1 gestrichen, als 4. Antwort eingefügt „keines davon“
- Frage 45: die korrekte Antwortmöglichkeit eingefügt
- Frage 48: geändert in „Random Access Memory (RAM) ist üblicherweise“
Ich bin mir sicher, dass sich weitere Fragen finden lassen, über die man streiten könnte – völlig ausschließen lässt sich das bei solchen Multiple-Choice-Tests wohl nie oder zumindest nur um den Preis von unschön komplizierten Formulierungen (siehe auch die neue Frage 4…). Haben Sie also bitte ein wenig Nachsicht und verzichten Sie bei Fragen aus Ihrem Fachgebiet darauf, jeden extremen Spezialfall mitzudenken. Und wenn Sie den Test jetzt zum zweiten Mal machen, ändern Sie Ihre Antworten doch bitte nur bei den Fragen, die wir umformuliert haben. Denn falls auch das bisher nicht deutlich genug war: Auf die Gewinnchancen bei der Verlosung hat die erreichte Punktzahl keinen Einfluss. (wst)