Sommerakademie der Datenschützer sucht vertrauenswürdige IT-Infrastruktur

Wie kann die "technologische Souveränität Deutschlands" erreicht werden? Oder ist eine vertrauenswürdige IT-Infrastruktur ein unerreichbares Ziel? Diese Fragen und mehr will das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Kiel behandeln.

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Symbol für Datenschutz

Ausschnitt aus dem Veranstaltungsprogramm der Sommerakademie

(Bild: ULD Schleswig-Holstein)

Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Detlef Borchers

Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) von Schleswig-Holstein hat die Anmeldung zur Sommerakademie der Datenschützer am 31. August online gestellt. Die traditionelle Veranstaltung zum Ausklang des Sommers beschäftigt sich diesmal unter dem Titel "Vertrauenswürdige IT-Infrastruktur – ein (un?)erreichbares Datenschutzziel" mit der Frage, wie vertrauenswürdige IT aussieht.

Die Sommerakademie 2015 wird von Marit Hansen, der neuen Datenschutzbeauftragten Schleswig-Holsteins eröffnet, die sich mit dem brüchigen Fundament von IT-Infrastrukturen beschäftigt. Aus der Politik referiert Innenstaatssekretär Ole Schröder, was die Bundesregierung zur Verbesserung von IT-Infrastrukturen unternimmt.

In den Infobörsen genannten Workshops geht es um das Verschlüsseln mit GnuPG, aber auch um die geplante Vorratsdatenspeicherung oder um die Frage, ob die elektronische Gesundheitskarte beim Einsatz in der Telematik-Infrastruktur der Krankenkassen und Ärzte wirklich reicht, um medizinische Daten zu schützen. In einer abschließenden Podiumsdiskussion soll geklärt werden, bei wem die Verantwortung für den Aufbau einer vertrauenswürdigen IT liegt, mit der Deutschland seine im Koalitionsvertrag versprochene technologische Souveränität sichern kann. (anw)