Superhelden-Hackathon für junge Tüftler

In Berlin können Kinder am 26. Juli löten, Sensoren und Motoren verdrahten, Superhelden-Ausrüstung illuminieren und dabei spielerisch in die Elektronik einsteigen. Dank Sponsoring ist die Teilnahme kostenlos.

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Die Initiativen Junge Tüftler und Code Week Award veranstalten am 26. Juli in Berlin einen gemeinsamen Hackathon für Kinder. An verschiedenen Stationen soll der Nachwuchs dabei etwa mit Hilfe von Temperatur- und Lichtsensoren Motoren und Objekte steuern, aus Papier und LEDs einen Farbenmixer bauen, mit Stoffen Superhelden-Masken und Kostümumhänge elektrifizieren oder an der Lötstation kleine Käfer zum Leuchten bringen können.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 26. Juli, von 13 bis 18 Uhr in der Design-Agentur IXDS, Paul-Lincke-Ufer 39-40 in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenlos (da von der CodeWeek gesponsort), aber es wird um verbindliche Anmeldung gebeten, damit die Veranstalter besser planen können. Noch 15 Tickets sind aktuell zu haben.

Selber machen gibt Einblick in Technik – etwa bei den Kinder-Hackathons der Initiative "Junge Tüftler".

(Bild: Junge Tüftler)

Die CodeWeek fand erstmalig im vergangenen Jahr statt, mit dem Ziel, EU-weit Kinder und Jugendliche Lust aufs Programmieren zu machen. In diesem Jahr ist die Woche vom 10. bis 18. Oktober die eigentliche CodeWeek, aber Mitglieder der unter diesem Label gesammelten Initiativen sind natürlich auch in der übrigen Zeit aktiv – zum Beispiel durch die Unterstützung im Rahmen des Code Week Award, eines Preises, der nachhaltige Workshop-Formate auszeichnet, die Kinder und Jugendliche zum Programmieren und dem kreativen Umgang mit Technik animieren. Der Preis wird von der Technologiestiftung Berlin ausgelobt und von Samsung gefördert.

Die Initiative Junge Tüftler hat sich auf die Fahnen geschrieben, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen im Umgang mit digitalen Technologien zu sammeln. Dadurch sollen Barrieren in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) abgebaut und die digitale Kluft zwischen Menschen mit schwacher und solchen mit starker Affinität zu Kommunikations- und Informationstechnik verkleinert werden: "Technologie ist mächtig, aber erst wenn wir verstehen, wie sie funktioniert, können wir beginnen, aktuelle Verwendungsweisen zu hinterfragen und neue, kreative Einsatzfelder entwickeln", heißt es auf der Webseite der Initiative.

Einen Erfahrungsbericht über einen vorangegangenen Junge-Tüftler-Workshop, der in Zusammenarbeit mit HacKIDemia stattfand, lesen Sie in der aktuellen Make-Ausgabe 3/15 ab Seite 136. In dessen Rahmen bauten Kinder ihr eigenes digitales Haustier, das zu schnurren beginnt, sobald man es streichelt. (pek)