Vodafone Deutschland steigert Umsatz leicht

2,65 Milliarden Euro hat Vodafone im vorigen Quartal in seinem größten Einzelmarkt Deutschland umgesetzt und damit etwas mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz des Gesamtkonzerns schrumpfte allerdings leicht.

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Vodafone-Laden im britischen Swindon

(Bild: Vodafone Group / Paul Demuth)

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Vodafone Deutschland hat im ersten, mit dem Juni endenden Geschäftsquartal seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro gesteigert. Mit einem Minus von 1,2 Prozent im Mobilfunk-Serviceumsatz – also ohne den Verkauf von Mobiltelefonen etwa – hat der für den britischen Konzern größte Einzelmarkt noch Nachholbedarf, auch wenn der Rückgang im Vergleich zum Vorquartal geringer ausfiel. Der Serviceumsatz im Festnetz stieg um 0,2 Prozent auf 926 Millionen Euro. Während hier der Umsatz mit DSL- und VDSL-Anschlüssen um 5,2 Prozent auf 437 Millionen Euro schrumpfte, zahlte sich die Übernahme von Kabel Deutschland aus. Der Serviceumsatz im Kabelgeschäft wuchs um 6,6 Prozent auf 493 Millionen Euro.

Die Zahl der Mobilfunkkunden schrumpfte laut Mitteilung in den vergangenen zwölf Monaten um 5,1 Prozent auf 30,3 Millionen, allerdings wuchs die Zahl der umsatzstärkeren Vertragskunden unter ihnen um 3,8 Prozent auf 16,3 Millionen. An Festnetzkunden zählte Vodafone zuletzt 5,52 Millionen, das sind 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der TV-Kunden ging um 1,5 Prozent auf 7,89 Millionen zurück. Zahlen zum Ergebnis gab Vodafone Deutschland nicht bekannt.

Der Gesamtkonzern konnte nach drei Jahren mit Rückgängen nun zum zweiten Mal in Folge die Serviceumsätze im Quartal aus eigener Kraft steigern. Insgesamt sank der Konzernumsatz aber um 0,9 Prozent auf 10,11 Milliarden britische Pfund (14,29 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag im englischen Newbury mitteilte. Das lag an der starken Heimatwährung, die nach den Angaben mehr als 7 Prozentpunkte Wachstum kostete – bei Umrechnung von Auslandsumsätzen in Pfund bleibt weniger übrig. (mit Material der dpa) / (anw)