"Venture Bus": Auf Startup-Tour durch Afrika
Demnächst tourt wieder der "Venture Bus" durch Afrika und bringt potenzielle Gründer aus aller Welt zusammen. Teilnehmer können sich noch bewerben.
(Bild: Ampion)
Mit einem ungewöhnlichen Konzept bringen die "Venture Buses" des Vereins Ampion Hackathon, Gruppenreise und Entwicklungshilfe zusammen: Mit einem Reisebus tourt eine Gruppe von Entwicklern, Designern und Business-Experten eine Woche lang durch Afrika, um sich dort mit der einheimischen Szene zu vernetzen. Ziel ist, dass beide Seiten von den unterschiedlichen Erfahrungen lernen – und dass dabei Ideen für Startups entstehen. Herausragende Teilnehmer fördert Ampion anschließend ein halbes Jahr mit Geld, Büroräumen und Mentoren.
Letztes Jahr entstanden auf diese Weise 30 Startups, die beispielsweise beim Messen von Wasserqualität oder bei der Weitergabe von Ebola-Informationen für Analphabeten helfen oder die als Mitfahrzentrale Transportprobleme lösen. Für Gründer ist Afrika nicht zuletzt wegen seiner starken Wachstumsraten attraktiv, sowohl in Bezug auf die Internetnutzung als auf die Wirtschaftskraft.
Gesponsert, aber nicht kostenlos
Ab September 2015 sind fĂĽnf Reisen geplant, auf die man sich als Teilnehmer bewerben kann. Die Bewerbungsfrist fĂĽr Marokko und fĂĽr Westafrika (Letzteres mit Schwerpunkt FinTech und eGovernment) endet bereits am Freitag, den 31. Juli. In Ostafrika stehen vor allem eHealth, FinTech und eGovernment auf dem Programm, in SĂĽdafrika geht es um Hardware und Landwirtschaft. "Female Empowerment" heiĂźt das Motto der Tunesien-Tour Mitte Dezember, auf die sich nur Frauen bewerben dĂĽrfen.
Die Reisen sind gesponsert, allerdings nicht kostenlos: 350 US-Dollar (Studenten: 200 Dollar) plus Anreisekosten mĂĽssen die Teilnehmer mitbringen. Ampion wird unter anderem von Firmen wie Microsoft und SAP sowie der Bundesregierung unterstĂĽtzt. Der Verein schickt seine Busse seit 2013 auf Reisen. (axk)