Wasser fĂĽr die Welt
Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt arbeiten an Technologien, um der drohenden Wasserkrise entgegen zu wirken: Sie entwickeln wartungsarme Kläranlagen, hocheffiziente Bewässerungssysteme und mobile Entsalzungstürme.
- Wolfgang Richter
Während Länder wie Kanada, USA und Deutschland im Überfluss über Süßwasser verfügen, haben in Afrika oder Asien heute mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und da die Weltbevölkerung wächst, könnte sich diese Zahl nach Schätzung der Unesco bis 2050 auf rund drei Milliarden erhöhen. Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt arbeiten deshalb an Technologien, um der drohenden Wasserkrise entgegen zu wirken: Sie entwickeln wartungsarme Kläranlagen, hocheffiziente Bewässerungssysteme und mobile Entsalzungstürme, die Meerwasser kostengünstig in eine trinkbare Flüssigkeit umwandeln können. Gelingt es nicht, das vorhandene Wasser besser zu nutzen und gerechter zu verteilen, werden die Konflikte um das kostbare Nass in den kommenden Jahrzehnten zunehmen -- zum wirtschaftlichen Nachteil aller, auch der wasserreichen Länder.
Den Fokus zum Thema Wasser finden Sie in der Print-Ausgabe von Technology Review. Das neue Heft ist ab dem 28. Juli am Kiosk zu haben. Online im Volltext verfĂĽgbare Texte aus dem Fokus finden Sie hier.
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