Quanten rechnen sich

Das Start-up-Unternehmen D-Wave Systems in Vancouver arbeitet an einem Quanten-Prozessor auf der Basis von Supraleitern.

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Von
  • Erika Jonietz

Seit 1980 verfolgen Wissenschaftler verschiedenste Annäherungen an eine Rechenmaschine, die sich die Eigenschaften der Quantenmechanik zu Nutze macht. Bislang recht erfolglos. Das Start-up-Unternehmen D-Wave Systems in Vancouver ließ sich von den Fehlschlägen nicht einschüchtern. Innerhalb von drei Jahren will es einen Quantencomputer erschaffen. Keine voll funktionsfähige Maschine zwar, doch immerhin ein außergewöhnliches Stück Hardware für Spezialanwendungen. D-Wave plant, eher maßgefertigte Dienstleistungen zu verkaufen als Quantencomputer von der Stange. Das könnte dann so aussehen: Ein Kunde lässt ein Programm auf seiner Standardhardware durchlaufen, um ein gegebenes Problem mit zu lösen. Wenn das Programm den "unlösbaren" Teil der Kalkulation erreicht, wird der weit entfernte D-Wave-Computer aktiv, der ein Unterprogramm durchlaufen lässt.

Den Bericht ĂĽber die Kommerzialisierung von Quantencomputern finden Sie in der Print-Ausgabe von Technology Review. Das neue Heft ist ab dem 28. Juli am Kiosk zu haben. Online im Volltext verfĂĽgbare Features finden Sie hier.

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