Gamescom 2015: COD Black Ops 3: Die Mensch-Maschine schlägt zurück

Im Shooter "Call of Duty: Black Ops 3" will das Entwicklerstudio Treyarch die Zukunft des Krieges zeigen. Das Ergebnis sieht verdächtig nach Deus Ex aus.

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COD Black Ops 3

(Bild: Activision)

Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Stephan Greitemeier

Der dritte Teil der Black-Ops-Reihe spielt in einer Welt, die der Angriff der Drohnen aus Black Ops 2 für immer verändert hat. Wieder ist die Welt in zwei Blöcke zerfallen: den Common Defense Pact und den Winslow Accord. Lückenlose Luftüberwachung zwingt den Krieg auf den Boden zurück – und hier fühlt sich Call of Duty pudelwohl.

John Rafacz von Treyarch fasst die Themen der Trilogie zusammen: "Black Ops 1: Mensch korrumpiert Mensch. Black Ops 2: Mensch korrumpiert Maschine. Black Ops 3: Maschine korrumpiert Maschine." Der Soldat der Zukunft ist längst mehr als Fleisch und Blut; künstliche Gliedmaßen, biomechanische Modifikationen und eingepflanzte Technik machen die Heldenfiguren effektiv zu Cyborgs.

Wie das im Ergebnis aussieht, präsentierte Activision in einer spielbaren Version auf der Gamescom. Zum Standardrepertoire der Agenten gehören hilfreiche Heads-Up-Displays, Tarnkappentechnik und die Fähigkeit, feindliche Drohnen zu hacken. Dank biomechanischer Augmentierungen laufen die Soldaten an den Wänden und machen große Sprünge, wenn auch nicht so exzessiv wie in "Advanced Warfare".

Waffen lassen sich auf 64 Ebenen individuell gestalten, außerdem nimmt das Spiel aktuelle Miltärforschung an Direkt-Energiewaffen und Minibot-Schwärme vorweg. Geschickt platzierte Explosivbolzen können ganze Plätze zum Einsturz bringen, wie in der erklärten Lieblingsszene des Chef-Entwicklers Cesar Stastny. Dank des neuen Renderers der Grafik-Engine sehen die Bilder wie erwartet beeindruckend aus.

Für Black Ops 3 verspricht Stastny die Erhaltung vieler liebgewonnener Features wie den Theater- und den Zombie-Modus "Shadow of Evil". Außerdem wird es in der Vier-Spieler-Kampagne erstmals einen Koop-Modus geben, sowie Splitscreen und Spiel mit 2 Monitoren.

Sechs der neun angekündigten "Specialist"-Klassen sind bereits bekannt, darunter zwei weibliche Agenten und der experimentelle Roboter "Reaper". Vier Multiplayer-Maps sollen bei der Veröffentlichung verfügbar sein, die von den Wüsten der Sahara über Äthiopien und Singapur bis in die Schweizer Alpen führen.

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Wenn alles nach Plan geht, erscheint Call of Duty: Black Ops 3 am 6. November 2015 zeitgleich für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One. (ghi)