3D-Modelle: Gehäkelt statt gedruckt
Anne Mondro erschafft wahre 3D-Kunstwerke – allerdings nicht mit einem 3D-Drucker und PLA-Filament, sondern in reiner Handarbeit mit Häkelnadel und Draht.
- Carsten Meyer
Kaum vorstellbar, dass das diffizile und anatomisch korrekte 3D-Modell eines menschlichen Herzens nicht einem gedruckten 3D-Modell entstammt, sondern in reiner Handarbeit entstanden ist. Mondro verwendet grobe Häkelnadeln und statt Garn verzinnten dünnen Kupferdraht.
(Bild:Â Anne Mondro)
Für das abgebildete Modell nutzte die studierte Künstlerin dann aber doch eine 3D-Modellierungssoftware zur Vorlagenerstellung. Inspiriert wurde sie nach eigener Aussage über Ihre Arbeit mit behinderten und dementen Menschen. Mehr von ihren spektakulären Arbeiten sind bei der Michigan School of Art & Design zu sehen – unter anderem auch Werke mit deutlichen Steampunk-Einflüssen.
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