US-Polizei: Haben Anschlag auf Pokémon-WM verhindert
Mit Schrotflinte und Messer zur Pokémon-WM: Die Bostoner Polizei hat zwei schwerbewaffnete Männer verhaftet, die mit Gewalt gegen das Videospielturnier gedroht hatten.
(Bild: Boston Police)
Einen blutigen Überfall auf die Pokémon-Weltmeisterschaften in Boston hat die US-Polizei eigenen Angaben zufolge verhindert. Sie habe nach Hinweisen vor der Veranstaltung zu den bekannten Videospielen am Wochenende zwei Turnierteilnehmer festgenommen, in deren Autos sie zahlreiche Waffen sowie mehrere Hundert Schuss Munition entdeckt hätten. Die beiden 18 und 27 Jahre alten Männer seien aus dem Bundesstaat Iowa nach Boston gereist und hätten zuvor auf sozialen Netzwerken mit Gewalt gegen die Videogame-Veranstaltung gedroht.
"Die Bostoner Beamten haben in Zusammenarbeit mit anderen Behörden einen großartigen Job gemacht und eine mögliche Tragödie verhindert", teilte die Polizei mit. Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, sagte Rachel McGuire, Sprecherin der Bostoner Polizei, laut einem Bericht des Boston Herald vom Montag. Nähere Hinweise auf die Motive der beiden Festgenommenen gab es aber zunächst nicht.
Erste Hinweise kamen laut Polizei vom privaten Wachpersonal des Boston Convention Centers, wo die Veranstaltung am Wochenende stattfand. Den beiden Männer wurde zunächst formell lediglich unerlaubter Waffenbesitz vorgeworfen, hieß es weiter. (axk)