Hohe Rückfallquote bei Verkehrssündern
Wer einmal seinen Führerschein verliert, wird oft wieder auffällig. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Kraftfahrtbundesamt (KBA) im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durchgeführt hat
(Bild: Aral)
(Bild: Aral)
Wer einmal seinen Führerschein verliert, wird oft wieder auffällig. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Kraftfahrtbundesamt (KBA) im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durchgeführt hat. Demnach begeht mehr als ein Drittel (36,3 Prozent) der Männer innerhalb von drei Jahren nach der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis erneut einen Verkehrsverstoß, der mit einer Eintragung ins Fahreignungsregister (FAER), also mit „Punkten“ geahndet wird. Bei den Frauen ist es immerhin noch gut ein Fünftel (21,6 Prozent). Das KBA hat für das Forschungsprojekt drei Jahre lang gut 132 000 Personen beobachtet, denen in den Jahren 2006 und 2007 der Führerschein zurückgegeben worden war. Davon waren gut 115.300 Männer und knapp 16.700 Frauen.
(dpa) (mfz)