Online-Wörterbuch soll Flüchtlinge und Helfer beim Übersetzen unterstützen

Um Ankommenden nach der Einreise die Orientierung zu erleichtern, hat die Freiwilligen-Gruppe "Berlin Refugee Help" begonnen, ein mehrsprachiges Booklet mit Vokabeln und Redewendungen zusammenzustellen. Auch eine Print-Version soll es geben.

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"Refugee Phrasebook" heißt ein Projekt der Gruppe "Berlin Refugee Help", das Kommunikationshürden überwinden helfen und Flüchtlingen nach der Einreise Orientierung bieten soll. Es enthält Wörter und grundlegende Sätze zur allgemeinen Verständigung sowie ärztliches Vokabular für Notfälle und medizinische Betreuung. Neu eröffnet ist ein Dokument für juristisch relevante Informationen, das beim Erstellen und Begründen von Asylanträgen helfen soll. In diesem Themenbereich sucht das Projekt noch engagierte Juristen.

Bislang enthält das vorläufig als Sammlung von Google Doc Sheets realisierte Werk Sätze und Vokabeln in 28 Sprachen der Herkunftsländer der Geflüchteten sowie verschiedener EU-Länder. Unterstützt wird das Refugee Phrasebook neben der genannten Berliner Gruppe von zahlreichen Einzelpersonen, aber auch Organisationen wie der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., die die zukünftige Online-Version auf Wikibook betreuen wird, sowie dem Merve-Verlag, bei dem eine Printausgabe erscheinen soll. Bevor das finale Werk layoutet und gedruckt werden kann, sind noch einige Übersetzungen durchzuführen. Mitstreiter sowie Spenden sind daher willkommen. (ur)