ADAC gründet Compliance-Abteilung

Präsidium und Verwaltungsrat des ADAC e.V. haben die Gründung einer gemeinsamen Compliance GmbH beschlossen. Der Automobilclub möchte mit der neuen Abteilung Vorgänge, wie sie zum Manipulationsskandal um den Leserpreis "Gelben Engel" führen konnten, verhindern

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Der ADAC leistet sich eine interne "Antikorruptionsbehörde".

(Bild: ADAC)

Präsidium und Verwaltungsrat des ADAC e.V. haben die Gründung einer gemeinsamen Compliance GmbH beschlossen und brachten damit einen wichtigen Teil eines Reformprogramms zur Neuausrichtung des Vereins auf den Weg. Der Automobilclub möchte mit der neuen Abteilung Vorgänge, wie sie zum Manipulationsskandal um den Leserpreis "Gelben Engel" führen konnten, verhindern oder wenigstens deutlich erschweren.

Dazu sollen sich alle Regionalclubs sich als Gesellschafter entweder direkt an der Compliance-Gesellschaft beteiligen oder verbindliche vertragliche Regelungen mit ihr eingehen. Schon seit Mai 2015 gilt für den gesamten ADAC e.V. eine einheitliche Compliance-Richtlinie. Sie soll rechtlich klare und ethisch einwandfreie Verhaltensregeln aller Mitarbeiter und Funktionsträger sicherstellen. Fast alle Regionalclubs des Vereins haben diese Richtlinie ebenfalls bereits in Kraft gesetzt.

Am 1. Oktober 2015 wird Monika Hornik, 48 geschäftsführend in der ADAC Compliance Service GmbH über die Einhaltung der Regeln im gesamten Club wachen. (fpi)