Das Licht von Santa Clara

Laser auf der Basis von Silizium könnten Chips direkt miteinander verbinden. Doch der Realisierung solcher Laser hat die Natur zahlreiche Hürden in den Weg gestellt.

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Von
  • Martin Koch

Der Herzschlag von Computerprozessoren ist über die vergangenen 20 Jahre fast ebenso rasant beschleunigt worden, wie die Anzahl der Transistoren pro Prozessor. Dennoch ist absehbar: Die Lösung für eine weitere Steigerung der Rechenpower liegt wohl in der Vernetzung mehrerer Prozessoren. Der dazu notwendige Datenaustausch zwischen den Chips ist allerdings nicht trivial. Für die Überwindung von großen Distanzen ist die Informationsübertragung mit Licht seit langem Standard. Könnte man nicht auch für diese kurzen Distanzen die Konzepte der optischen Nachrichtentechnik verwenden und die Chips über kurze Lichtleiter miteinander verknüpfen?

Das Dogma, Silizium wäre dazu nicht geeingent, kommt mehr und mehr ins Wanken. Rund um den Globus arbeiten derzeit etliche Forscherteams fieberhaft daran, Siliziumkristallen Laseremission zu entlocken. Der jüngste technologische Paukenschlag in dieser Richtung kommt aus den Intel-Labors in Santa Clara. Die Kalifornier präsentierten unlängst einen Raman-Laser auf Siliziumbasis, der im so genannten Dauerstrichbetrieb - also kontinuierlich und nicht gepulst -- arbeitet.

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