European Wholesale Group kann weiter zulegen
Im dritten Quartal 2006 verzeichnete die Distributionsorganisation eine zweistellige Umsatzsteigerung, die jedoch maĂźgeblich durch eine Akquisition gestĂĽtzt wurde.
Mit einem Umsatz von knapp 1,25 Milliarden Euro verzeichnete die European Wholesale Group (EWG) im dritten Quartal 2006 eine Steigerung um 22 Prozent gegenĂĽber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nur rund 6 Prozent davon entfallen jedoch auf organisches Wachstum durch gesteigerten Waren- und Dienstleistungsumsatz. MaĂźgeblich fĂĽr das ĂĽberdurchschnittliche Plus war die Ăśbernahme von SMG durch das finnische EWG-Mitglied GNT.
In den ersten neuen Monaten 2006 kommt die Gruppe, zu der noch die Schweizer ALSO Holding AG, die italienische Esprinet S.p.A. und der niederländische Distributor Copaco N.V. gehören, auf einen Nettoumsatz von 3,89 Milliarden Euro. Inklusive der Umsatzsteigerungen durch Zukäufe ergibt sich gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 20 Prozent, das organische Wachstum beschränkt sich auf 7 Prozent. Nach 4,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr peilt die EWG für das laufende Geschäftsjahr 2006 einen konsolidierten Nettoumsatz von 5,2 bis 5,4 Milliarden Euro an.
Dabei vertraut Chairman und Präsident Alex Sozonoff weiterhin auf den Ausbau der Gruppe durch Akquisitionen, Partnerschaften und geographische Expansion. Die 2002 gegründete Distributionsorganisation bedient derzeit rund 60.000 Fachhändler in 14 europäischen Ländern, darunter auch den deutschsprachigen Raum Zentraleuropas. (map)