Cancom rĂĽckt zum Corporate Partner bei Fujitsu Siemens auf
Das schwäbische Systemhaus steuert dem erfolgreichsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte entgegen und intensiviert seine Zusammenarbeit mit FSC. Ziel ist es vor allem, im Bereich der Server- und Storage-Systeme deutliches Umsatzwachstum zu erreichen.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 ist die Cancom Deutschland GmbH Corporate Partner von Fujitsu Siemens Computers (FSC). Die Beförderung des Systemhauses auf den höchsten Partnerstatus unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Unternehmen, die im Mai 2002 mit einem Reseller-Abkommen begonnen hatte.
"Neben einem Wachstum im Volume Business mit PCs und Notebooks versprechen wir uns durch die Aufwertung der Partnerschaft mit Cancom zum Corporate Partner auch ein verstärktes Wachstum im Server- und Storage-Geschäft", erklärt Jörg Brünig, Leiter des Bereichs Focus Accounts & Channel Enterprise Deutschland bei FSC. Cancoms Aufnahme in den erlauchten Kreis der Top-Partner des Herstellers, zu dem nur rund 20 Unternehmen in Deutschland zählen, setzt einen Mindestumsatz von 10 Millionen Euro pro Jahr mit FSC-Produkten voraus. Außerdem muss das Systemhaus seine Mitarbeiter für die Systeme sowie Services des Herstellers schulen und regelmäßig neu qualifizieren lassen.
Erst kürzlich hatte Cancom vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 verkündet. Demnach werden die Schwaben ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um fast 20 Prozent auf 266 Millionen Euro steigern. Finanzanalysten zufolge verdankt das Systemhaus einen guten Teil des Wachstums der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der NSG Netzwerk-Services GmbH aus Feldkirchen bei München. Cancom hatte die Anteile (75,1 Prozent) von der Siemens-Tochtergesellschaft SBS erworben. Das organische Wachstum des Systemhauses taxieren Finanzexperten daher nur auf einen mittleren einstelligen Prozentsatz. Beim EBIT steuert Cancom indes auf ein deutliches Plus zu. Nach 2,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr erzielt das Unternehmen 2006 voraussichtlich einen Bruttogewinn von rund 4 Millionen Euro. (map)