Ingram Micro kann mit Rekordergebnis aufwarten

Der Broadline Distributor schlieĂźt das Jahr 2006 mit einem Umsatz von 31,36 Milliarden US-Dollar ab, der Nettogewinn kletterte auf knapp 266 Millionen US-Dollar.

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Um neun Prozent auf 31,36 Milliarden US-Dollar konnte der Broadline Distributor seine Umsätze im vergangenen Jahr steigern. Gleichzeitig stieg der Nettogewinn über 22 Prozent auf 265,8 Millionen US-Dollar. "Wir konnten das abgelaufene Jahr mit einem Rekorderlös und -ergebnis abschließen", freut sich Gregory M. Spierkel, CEO von Ingram Micro. Auch das vierte Quartal 2006 markiert mit 8,85 Milliarden US-Dollar eine neue Umsatzbestmarke. "In dieser Dreimonatsperiode erzielten wir erstmals in unserer Firmengeschichte in allen vier Vertriebsregionen eine operative Marge von mehr als 1,5 Prozent", ergänzt Spierkel.

Auch die massiven Probleme mit der Umstellung der Lagerverwaltungssoftware in Deutschland belasten das Ergebnis in der Region EMEA nur geringfügig. Die Umstellung hatte im vierten Quartal 2006 zu anhaltenden Lieferproblemen bei Ingram geführt. Der Konzern taxiert die daraus resultierenden Gewinneinbußen für den Zeitraum auf maximal 4 Cent pro Aktie. "Die neue Lagerverwaltung läuft inzwischen reibungslos und wird uns künftig zu noch mehr Effizienz verhelfen", gibt sich der Ingram-Chef zuversichtlich.

Während Nordamerika mit rund 43 Prozent den Großteil des Ingram-Geschäfts beiträgt und im vierten Quartal ein Plus von 12 Prozent verzeichnete, konnte der Distributor in EMEA von Währungseffekten profitieren. Im Quartalsvergleich brachte der Wechselkurs rechnerisch ein Plus von neun Prozent, der Umsatz in der Region kletterte effektiv um sieben Prozent auf 3,23 Milliarden US-Dollar. Das stärkste Wachstum schaffte Ingram wieder einmal im asiatisch-pazifischen Raum. 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz bedeuten einen Zuwachs um 20 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2005.

Zuversichtlich zeigt sich die UnternehmensfĂĽhrung mit Blick auf das Ergebnis des laufenden Quartals. Bei einem Umsatz zwischen 8,1 und 8,35 Milliarden US-Dollar peilt CEO Spierkel einen Nettogewinn von 63 bis 70 Millionen US-Dollar an. (map)