Toshiba zeigt schlankes Windows-10-Tablet mit Stift und Tastatur
Mit dem DynaPad N72 hat auch Toshiba einen Konkurrenten fĂĽrs Microsoft Surface im Angebot. Das 12-Zoll-Tablet soll besonders schlank und leicht sein sowie 7 Stunden mit einer Akkuladung durchhalten. Bei der Performance muss man wohl Abstriche machen.
(Bild: Toshiba)
Kaum 7 Millimeter dick und nur 570 Gramm schwer soll Toshibas neues Windows-Tablet DynaPad trotz des großen 12-Zoll-Bildschirms werden und damit das leichteste und flachste Tablets mit Windows in seiner Klasse sein. Auch zusammen mit der Tastatur soll das 2-in-1-Gerät unter 15 Millimeter bleiben und weniger als ein Kilogramm wiegen.
Wie Microsoft beim Surface 3 setzt Toshiba auf einen Touchscreen mit 1920 × 1280 Pixeln und ein Seitenverhältnis von 3:2. Die Pixeldichte beträgt wegen der größeren Diagonale aber nur 192 dpi. Zum Schreiben und Zeichnen gibt es einen aktiven Stift und Digitizer von Wacom, die 2048 Druckstufen unterscheiden können sollen.
Im Gehäuse steckt ein passiv gekühlter Intel Atom x5-Z8300 mit vier Kernen, die maximal 1,84 GHz schnell sein können (Basistakt: 1,44 GHz). Der ist vergleichsweise sparsam, aber noch etwas langsamer als der Atom-x7 im Surface 3 und deutlich hinter den Tablets mit Intels Core m und Core i einzuordnen. Mit 4 GByte Arbeitsspeicher ist das vorinstallierte Windows 10 Home immerhin ausreichend versorgt. Der interne Flash-Speicher fasst wahlweise 64 oder 128 GByte. Bis zu 7 Stunden soll das Tablet mit einer Akkuladung durchhalten.
Toshiba DynaPad N72 (6 Bilder)

(Bild: Toshiba)
Am Tablet gibt es zwei Micro-USB-2.0-Buchsen, von denen eine auch zum Aufladen dienen wird, einen Micro-HDMI-Ausgang und einen Micro-SDXC-Kartenlot. Magere 0,8 und 2 Megapixel schaffen die beiden Kameras im Gerät. Gefunkt wird maximal über 11ac-WLAN und Bluetooth 4.0 Im Tastaturdock stecken normal breite Notebook-Tasten und ein Trackpad. Zusätzliche Anschlüsse gibt es an der Basis nicht.
DĂĽnner statt praktischer
Die geringe Dicke erreicht Toshiba auch durch den Verzicht auf einen Standfuß am Tablet; Scharniere und andere Haltevorrichtungen fehlen ebenfalls. So lässt sich das Tablet den Bildern zufolge nur in einer Position in das Dock hineinstecken, lässt sich in der Neigung nicht verstellen und muss zum Transport auseinander gebaut werden. Wie die beiden Teile unterwegs zusammen gehalten werden, geht aus der Beschreibung nicht hervor. Der Stift besitzt dagegen eine Magnethalterung, mit der er ans Tablet angehängt werden kann.
Das DynaPad N72 ist in Japan ab umgerechnet 900 Euro inklusive Stift und Tastatur bereits vorbestellbar und soll im Dezember ausgeliefert werden. In Europa und den USA wird es erst im ersten Quartal 2016 starten. (asp)