AMD meldet rote Zahlen und Umsatzschwund

AMD hat im dritten Quartal rund 200 Millionen US-Dollar Verlust gemacht und leidet damit weiter unter dem schwachen PC-Geschäft. Außerdem hat das Unternehmen bekanntgegeben, eigene Test- und Fertigungsanlagen verkaufen zu wollen.

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(Bild: dpa, Ralf Hirschberger)

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  • dpa

Das schleppende PC-Geschäft setzt dem US-Chiphersteller AMD weiter zu. Im dritten Quartal schlug ein Verlust in Höhe von 197 Millionen US-Dollar (173 Millionen Euro) zu Buche, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 17 Millionen US-Dollar verdient. Die Erlöse schrumpften um 26 Prozent auf 1,06 Milliarden US-Dollar.

Zeitgleich mit den Quartalszahlen meldete AMD ein Joint Venture mit der chinesischen Firma Nantong Fujitsu Microelectronics. Durch den Deal übernimmt der chinesische Partner für 371 Millionen US-Dollar (326 Millionen Euro) 85 Prozent und damit die Kontrolle über AMD's Test- und Fertigungsstätten in Penang (Malaysia) und Suzhou (China). Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2016 abgeschlossen werden. (mho)