Aus dem Vollen gefräst
Wackelige, wenig störstrahlungsdichte "Schachteln" gibt es für den Raspberry Pi genug. Die Raspic-Gehäuse wollen das genaue Gegenteil sein: Die Luxus-Behausungen werden aus Aluminium-Vollmaterial CNC-gefräst.
- Carsten Meyer
Schön, äußerst stabil und EMV-konform sind sie ja, aber nicht ganz billig: Die normale Ausführung kostet 69 Euro, mit individueller Gravur oder schwarzer Eloxierung können es aber auch knapp 100 werden. Gemessen am Zerspanungsaufwand – die Gehäuse werden tatsächlich aus Aluminium-Vollmaterial gefräst und aufwendig gebürstet (oder eloxiert) – ist das fast schon preiswert.
Der im Erzgebirge beheimatete Hersteller Raspic liefert Ausführungen sowohl für den alten RasPi als auch für die neuere Version 2 inklusive B-Varianten. Beide sind sehr passgenau auf die Platine zugeschnitten, da wackelt und klappert nichts. Innen gibt es freigefräste Aluminium-Säulen, die zur Kühlung leicht auf den Prozessor drücken; ein Wärmeleitpad als Unterlage liegt bei, ebenso vier Edelstahl-Innensechskantschrauben. (cm)