Anschlüsse für Highspeed-Internet sollen vereinfacht werden

Cisco, Anbieter von Internet-Lösungen, hat zusammen mit anderen Unternehmen die OpenDSL-Initiative ins Leben gerufen.

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Cisco Systems, Anbieter von Netzwerk-Lösungen für das Internet, hat gemeinsam mit Herstellern von DSL-Lösungen und Halbleitern sowie Systemintegratoren und Service Providern die OpenDSL-Initiative ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe will einen offenen Standard für die Digital Suscriber Line (DSL) schaffen und eine "Plug-and-Play"-Interoperabilität von DSL-Komponenten unterschiedlicher Anbieter ermöglichen. Dadurch will die Initiative die Installation von DSL-Geräten vereinfachen und den Vertrieb von Endgeräten, die ohne Schwierigkeiten zusammenarbeiten, auch über den Einzelhandel ermöglichen. Mit automatischer Konfiguration und Inbetriebnahme der DSL-Modems und -Router sollen sich aufwändige Technikerbesuche beim Teilnehmer erübrigen. Zudem soll die so gewonnene Beschleunigung der Anschlussumstellungen den DSL-Diensten den Weg zum Massenmarkt ebnen.

Zu den DSL-Anbietern, die die OpenDSL-Initiative unterstützen, gehören unter anderem 3Com, Cisco, Intel und Texas Instruments. Derzeit verzeichnet die Liste mit der Aachener Elsa AG lediglich ein deutsches Unternehmen, sodass man vorläufig bezweifeln muss, ob die OpenDSL-Produkte auch die Surfer hierzulande beglücken werden – schließlich müssen zunächst die Netzbetreiber OpenDSL-Router in ihren Vermittlungen einsetzen, bevor Anwender auf ihren Seiten der Telefonleitungen OpenDSL-Modems anschließen können. (dz)