IBM im Visier der Börsenaufsicht – Aktie unter Druck

IBM hat eingeräumt, dass im Zusammenhang mit Bilanzierungsmethoden zur Umsatzberechnung bestimmter Geschäfte in den USA, Großbritannien und Irland ermittelt worden sei.

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Executive Briefing Center in Rochester

(Bild: IBM)

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  • dpa

Die US-Börsenaufsicht SEC prüft, ob bei den Buchhaltungsstandards des Computerkonzerns IBM alles mit rechten Dingen zugeht. Im August habe IBM von einer Ermittlung im Zusammenhang mit Bilanzierungsmethoden zur Umsatzberechnung bestimmter Geschäfte in den USA, Großbritannien und Irland erfahren, räumte das Unternehmen am Dienstag in einer vierteljährlichen SEC-Pflichtmitteilung ein.

Das Unternehmen erklärte, in dem Fall mit der Behörde zu kooperieren. Anleger reagierten nervös – die Aktie fiel im New Yorker Handel zwischenzeitlich um über vier Prozent. Die SEC hatte in der Vergangenheit bereits unter die Lupe genommen, ob IBM seine Erträge im Cloud-Geschäft korrekt bilanziert. Diese Ermittlungen waren jedoch im vergangenen Jahr ohne Konsequenzen eingestellt worden. (anw)