Grenzgänger
Bei diesem Kauftest stand uns der Sinn nach etwas Besserem: Ein hochwertiger PC mit SCSI-Festplatte und einem externen SCSI-Gerät zur Datensicherung sollte es werden. Als Hersteller wählten wir Waibel, eine Firma, die nach eigener Aussage schon mehr als 60 Auszeichnungen für ihre Systeme eingeheimst hat.
- Georg Schnurer
'In der Ruhe liegt die Kraft', mit diesem Slogan wirbt Firma Waibel und preist neben der Schnelligkeit auch die geringe Geräuschentwicklung ihrer Komplettsysteme. Eine spezielle 'Waibel-Geräuschdämmung' und ein Low-Noise-Netzteillüfter sollen die Maschinen besonders leise machen.
Unter den beworbenen Systemen sticht uns der 'Badenexpress III' besonders ins Auge, laut Beschreibung ein ATX-Miditower, bestückt mit einem Waibelboard ICWS ATX, auf dem neben Intels 440LX-Chipsatz ein Ultra-Wide-SCSI-Chip von Adaptec (AIC-7880B) zum Einsatz kommt. Auch ein Adapter zum Anschluß von externen Geräten ist aufgeführt - also genau das, was wir brauchen. Statt der angebotenen Ultra-SCSI-Festplatte entscheiden wir uns für eine Ultra-Wide-Version. An der sonstigen Grundausstattung (32 MByte SDRAM, 4-MByte-ATI-Grafikkarte, Tastatur und Maus) gibt es auf den ersten Blick nichts auszusetzen.
An der kostenlosen Waibel-Bestell-Hotline begrüßt uns eine freundliche junge Dame. Bevor wir so richtig loslegen können, nimmt sie erst einmal unsere Daten auf - für die Kundenkartei. Anschließend versuchen wir einen Badenexpress III und ein externes SCSI-Bandlaufwerk zu bestellen. Die Verkäuferin scheint von diesem Wunsch nicht besonders begeistert zu sein. Es müsse doch kein SCSI-System sein, UltraDMA sei genauso schnell. Nur wer ein ganz stabiles System brauche, solle zu SCSI greifen. Externe Backup-Geräte gebe es auch keine, fügte sie noch hinzu. Etwas konsterniert bedankten wir uns für das Gespräch und legten auf.
Vorgeplänkel
Um für den nächsten Bestellversuch besser gerüstet zu sein besuchten wir die Homepage von Waibel. Dort fanden wir endlich, was wir suchten: eine große Auswahl von internen und externen Backup-Geräten mit SCSI-Anschluß. Einmal dabei, informierten wir uns auch gleich über die angebotenen Monitore. Der Waibel Powertron II 17T für 1250 DM war das billigste 17"-Modell, alternativ gab es noch den T57S von Eizo (1983,75 DM), der uns aber dann doch etwas zu teuer war.
Wir kontaktierten also noch einmal den Waibel-Bestellservice. Jetzt hatten wir einen jungen Mann in der Leitung, der ohne weiteres bereit war, uns einen SCSI-Rechner zu verkaufen. Auch der Wunsch nach einer Wide-SCSI-Platte bereitete ihm keinerlei Probleme; Aufpreis 95 DM. Doch leider konnte uns auch dieser Verkäufer nicht zu einem externen Streamer verhelfen. Die seien momentan nicht lieferbar. Er könne nur mit einem externen Wechselplatten-Laufwerk (Iomega Jaz 1 GByte) für 782 DM dienen. Besser als gar nichts, wir bestellten also das gute Stück gleich mit.
Dann, meinte unser Berater, bräuchten wir auch noch einen externen aktiven Terminator für 23 DM und einen externen SCSI-Anschluß für 50 DM. Etwas irritiert verwiesen wir auf die Beschreibung in der Anzeige. Dort war schließlich die Rede von einem externen SCSI-Anschluß. Den gebe es aber nur gegen Aufpreis, beharrte der Verkäufer, da könne er nichts machen. Wir könnten aber Geld sparen, wenn wir den Rechner per Vorkasse bezahlten. Die Versandkosten von 80,50 DM würden sich dann auf 17,25 DM reduzieren. Obendrein komme der Rechner dann auch schneller: In etwa zehn Tagen könnten wir mit unserem Badenexpress III rechnen.
Am nächsten Tag lag dann die Auftragsbestätigung nebst Rechnung im Postkasten. Unser Rechner mit Monitor und Jaz-Laufwerk kostete 5375,50 DM. Die versprochene Reduzierung bei den Versandkosten war zwar erwähnt, in der Rechnungssumme aber nicht berücksichtigt. Wir überwiesen also erst einmal den entsprechend gekürzten Betrag und warteten ab. Um es kurz zu machen: Der Rechner kam erst 19 Tage nach der Überweisung an, gegenüber den Angaben in der Werbung eine mehr als doppelt so lange Lieferzeit. Obendrein folgte ein paar Tage später noch eine Rechnung über den angeblichen Fehlbetrag.
Der Aufbau des Badenexpress III erwies sich als kinderleicht: alle wichtigen Buchsen sind beschriftet, die entsprechenden Anschlußkabel finden so schnell den richtigen Platz. Dem separat verpackten aktiven Terminator lag ein Zettel mit der Empfehlung bei, diesen auf den externen SCSI-Ausgang zu stecken, wenn kein externes Gerät angeschlossen ist. Wir schlossen dort aber das mitgekaufte Jaz-Laufwerk an. Der Terminator-Schalter am Laufwerk befand sich in der Stellung 'Auto', was laut Handbuch auch korrekt war.
Jungfernfahrt
Trotzdem landete der Badenexpress auf einem Abstellgleis: Nach dem recht langwierigen Selbsttest erschien nur noch die Meldung 'Verifying DMI Pool Data ...' auf dem Bildschirm, und der Rechner hing mit leuchtender Festplattenzugriffs-LED fest. Versuchsweise wählten wir beim Jaz-Laufwerk auch noch die Position 'Termination on', aber eine Besserung trat nicht ein. Ohne externes Gerät mit aufgesetztem Terminator klappte es dagegen: der Rechner bootete ein recht gut vorinstalliertes Windows 95.
Um unser Jaz-Laufwerk nutzen zu können, versuchten wir noch diverse andere Konfigurationen: So wählten wir statt des mitgelieferten, etwa 1,5 Meter langen SCSI-Kabels ein knapp 40 Zentimeter langes aus. Versuchsweise verringerten wir auch die Datentransferrate des Jaz-Laufwerks auf 5 MByte/s, aber alles ohne Erfolg. Bei dem Versuch, von der Platte zu booten, blieb der Rechner hängen.
Frustriert wählten wir die Service-Hotline von Waibel (01 30/18 29 98). Leider gelang es uns aber im Verlauf einer ganzen Woche nicht, einen Techniker ans Rohr zu bekommen. Wir hörten nur immer wieder die Mitteilung vom Band. Die Hotline sei zur Zeit überlastet - wir mögen es doch bitte später noch einmal versuchen.
Pfusch im Innenleben
So im Stich gelassen, experimentierten wir auf eigene Faust weiter. Nachdem alle Fehlerquellen außerhalb des Rechners ausgeschlossen waren, öffneten wir die Kiste. Zum Vorschein kam zunächst die 'spezielle Waibel-Geräuschdämmung': An den Seitenwänden und den Boden- und Deckenblechen des Gehäuses sind dünne Korkplatten mehr schlecht als recht mit Teppichklebeband befestigt. Die Korkplatten hingen an den Rändern bereits herunter (siehe Bild) und wären wohl über kurz oder lang abgefallen. Zur Geräuschdämpfung tragen so schlampig angebrachte Platten kaum bei.
Entsprechend fielen dann übrigens auch die Ergebnisse unserer Geräuschmessungen aus. Im Ruhezustand, also ohne Festplattenzugriffe, erreichte der Badenexpress einen Lärmpegel von 2,6 Sone, bei Plattenaktivität steigerte sich der Pegel auf 5,2 Sone. Zum Vergleich: ein wirklich lärmgedämmtes Gehäuse [1] kommt selbst mit einer deutlich lauteren Festplatte (IBM DFHS-S4H) auf nur knapp 1,2 Sone im Ruhezustand und 2,2 Sone bei Plattenzugriffen. Das gar nicht so leise Auftreten verdankt der Badenexpress aber nicht nur den unfachmännisch verarbeiteten Dämmplatten, sondern auch dem viel zu lauten Prozessor-Lüfter. In dem beileibe nicht billigen Rechner hat so ein Radaubruder wirklich nichts zu suchen. Warum Waibel ausgerechnet hier gespart hat, ist uns ein Rätsel. Das im Gehäuse verwendete Netzteil ist jedenfalls ein leises Modell (Enermax EG-231PVC) mit gedämpftem und geregeltem Lüfter.
SCSI-SĂĽndenfall
Doch zurück zu unserem SCSI-Problem: Dessen Ursache war nach einigen Suchen klar ausgemacht. Waibel hat intern bereits eine 1,5 Meter lange SCSI-Verkabelung installiert. Die Wide-SCSI-Zuleitung (70 cm) geht von der Festplatte zum Board. Auf diesem war die High-Termination korrekt aktiviert und die Low-Termination abgeschaltet. Vom 8-Bit-SCSI-Anschluß führt ein 80 Zentimeter langes 50poliges Flachbandkabel zunächst hinauf zum CD-ROM-Laufwerk und dann zu einem Slotblech-Adapter. Auf diesen ist das Kabel nur aufgesteckt, was die Signalqualität nicht gerade verbessert. Der Adapter, für den uns Waibel 50 DM abgeknöpft hatte, erwies sich als billigstes Modell (Wing-Tech SCSI-2 Adapter Card), das mit etwas Glück für SCSI-II geeignet sein mag, in einem Ultra-SCSI-Rechner aber fehl am Platze ist. Dünne, willkürlich verlegte Leiterbahnen und das Fehlen einer Masse-Lage sind deutliche Indizien dafür.
Würde Firma Waibel ihr Werbeversprechen ernst nehmen und wirklich jedes ausgelieferte System in der vom Kunden bestellten Konfiguration testen, wäre uns der Ärger erspart geblieben. Daß der Rechner, obwohl zusammen mit dem Jaz-Drive gekauft, mit diesem nicht einmal bootet, sagt einiges über die Qualität des Systemtests bei Waibel.
Völlig ahnungslos, was die Güte der SCSI-Installation anbelangt, sind die Techniker bei Waibel aber offenbar nicht: Im Setup des On-Board-Adaptec entdeckten wir, daß die gekaufte Wide-SCSI-Platte quasi mit angezogener Handbremse lief: Statt mit 40 MByte/s wird sie an dem Adaptec-Chip nur mit 20 MByte/s betrieben. Löst man die Bremse, so hängt der Rechner beim Booten sogar ohne externe Geräte. Erst wenn man den ungeeigneten Slotblech-Adapter entfernt, läuft das System mit voller Datenrate. Es spricht einiges dafür, daß hier ein Techniker eine schnelle Lösung hingepfuscht hat, statt der beobachteten Funktionsstörung auf den Grund zu gehen.
Ausreden
Da wir die Waibel-Hotline unter der offiziellen Nummer nie erreichen konnten, versuchten wir unser Glück nun über die Pressestelle. Dort erfuhren wir, daß die vier verfügbaren Hotline-Leitungen tatsächlich in der letzten Zeit stark belastet seien. Der Mitarbeiter ließ sich trotzdem überreden, die Durchwahlnummer eines Technikers herauszurücken. Und siehe da, bei direkter Durchwahl klappte die Verbindung sofort.
Wieder inkognito fragten wir nach, warum unser Jaz-Laufwerk nicht funktioniere. Der Techniker riet zunächst, die Terminierung am Jaz-Drive zu aktivieren und die Datenrate auf 5 MByte/s zu verringern. Schließlich fragte er noch nach der Länge des externen Kabels und empfahl ein kürzeres. Doch alle diese Maßnahmen blieben - wie bei unseren ersten Versuchen - natürlich ohne Erfolg.
Zu guter Letzt versprach er, kostenlos einen ISA-SCSI-Adapter nachzuliefern. An diesen sollten wir dann das Jaz-Laufwerk anschließen und den externen Ausgang des On-Board-Adapters ungenutzt lassen. Na prima, jetzt haben wir also einen extra bezahlten externen SCSI-Anschluß, den wir nicht nutzen können, und einen belegten ISA-Slot mehr als geplant.
Als wir die geringe Datenrate der Wide-SCSI-Platte ansprachen, erfuhren wir Wunderliches: Waibel konfiguriere grundsätzlich alle SCSI-Systeme so, daß sie nur mit maximal 20 MByte/s arbeiteten. Man habe nämlich festgestellt, daß es bei 40 MByte/s zu viele SCSI-Retrys gäbe, was die Performance unterm Strich negativ beeinflusse. Ja, das stimmt freilich, jeder Retry auf den SCSI-Bus kostet Bandbreite und verringert so die Performance. Andererseits sind häufige Retrys aber auch ein deutliches Zeichen für Fehler in der SCSI-Verkabelung. Statt hier an den Symptomen rumzudoktern, sollte man sich besser mal um die Ursachen kümmern.
Innenleben
Neben der fehlerhaften SCSI-Verkabelung fanden wir noch weitere Ungereimtheiten im Badenexpress III. So war eine der vier Schrauben, die die Festplatte halten, mit Gewalt schief eingeschraubt, was das Gewinde der Platte in Mitleidenschaft gezogen hat. Die ATI-Grafikkarte entpuppte sich als einfaches PCI-Modell. Hätte uns der Verkäufer bei der Beratung auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, wäre unsere Wahl sicher auf ein hochwertigeres AGP-Modell gefallen.
Der inzwischen nutzlos gewordene SCSI-Slotadapter blockiert obendrein den AGP-Slot. In den Steckplatz daneben paßt er nicht hinein, weil das SCSI-Kabel zu kurz ist. Ohne größere Umbaumaßnahmen können wir also auch keine AGP-Grafikkarte nachrüsten. Wer sich dennoch dazu durchringt, stößt auf ein unerwartetes Hindernis: Vor dem AGP-Steckplatz befinden sich die Kontakte für den IrDA-Adapter. AGP-Grafikkarten mit zusätzlichen Video-Ein- und Ausgängen, wie etwa die AGP-V3000 von Asus, kollidieren mit diesen Stiften und können so Kurzschlüsse verursachen. Den Schwarzen Peter für diese konstruktive Glanzleistung kann Waibel allerdings an den Board-Hersteller Chaintech weitergeben.
Testergebnisse
Die in der Werbung versprochene Kraft und extreme Schnelligkeit konnten wir bei unseren Tests nicht so recht ausmachen. Die Datenrate innerhalb des Pentium-II-233 lag zwar - wie nicht anders zu erwarten - im guten Bereich, dafĂĽr fiel aber die Speichertransferrate gegenĂĽber vergleichbaren LX-Systemen deutlich ab. Nicht optimal war auch die Konfiguration des PCI- und des AGP-Bus. Schuld an der geringen Performance sind die sehr konservativen Einstellungen im BIOS-Setup. Der erste Wert in der Tabelle bezieht sich jeweils auf die mitgelieferte Grafikkarte, den zweiten ermittelten wir mit unserem PCI-Exerciser und einem Logic-Analyzer.
Änderungen am BIOS-Setup verwehrt ein Paßwort. In den mitgelieferten Unterlagen sucht man dieses vergeblich. So will Waibel wohl verhindern, daß jeder Anwender den Rechner nach eigenem Gusto tunt. Das gewählte Paßwort 'waibel' ist allerdings eher ein Witz als ein ernstzunehmendes Hindernis. Für unsere Tests verzichteten wir dennoch auf eine Optimierung.
Bei der BAPCo, dem anwendungsorientierten Benchmark, erreichte der Badenexpress III knapp 193 Punkte und lag damit noch hinter dem Billig-Rechner von Schadt aus unserem letzten Kauftest [2]. Etwas besser schlug er sich bei den Spiele-Benchmarks. Sowohl unter DOS als auch unter Windows 95 arbeitete der Badenexpress etwas schneller als der Schadt-Rechner. Für eine bessere Wertung in Sachen Spiele-Performance reichte die gebotene Leistung aber dennoch nicht aus. Dazu wäre eine bessere Grafikkarte vonnöten. Als Spiele-Rechner eignet sich der Badenexpress aber ohnehin nicht, da er ohne Soundkarte und Boxen geliefert wird.
Gut gefallen hat uns dagegen das SCSI-CD-ROM-Laufwerk. Es entpuppte sich als schnelles 32X-Laufwerk von Plextor, das sich besonders zum Grabben von Audio-CDs eignet. Wegen der verkorksten SCSI-Konfiguration fehlt aber leider die Möglichkeit, einen CD-Brenner anzuschließen.
Keinen allzu guten Eindruck vermittelte der Waibel-Monitor PowerTron II, hinter dem sich wohl ein Sony-OEM-Gerät verbirgt. Die Farben wirken zwar dank Trinitron-Röhre leuchtender als bei Geräten mit herkömmlicher Bildröhre, dafür fiel die Schärfe aber zu den Rändern hin stark ab. Die Wertung lautet deshalb gerade noch befriedigend.
Fazit
Ein hoch gelobtes und vielfach preisgekröntes Gerät, das verspricht die Waibel-Werbung. Deshalb haben wir uns - wie vermutlich viele andere auch - zum Kauf dieses für die Leistungsklasse und Ausstattung recht teuren Rechners entschlossen. Daran gemessen war das Ergebnis sehr enttäuschend. Der Rechner kann nie in der bestellten Konfiguration getestet worden sein, sonst hätte Waibels Technikern auffallen müssen, daß der externe SCSI-Anschluß faktisch unbrauchbar ist. Die per Setup gebremste Datenübertragung deutet obendrein darauf hin, daß man sich der problematischen SCSI-Verkabelung bewußt ist. Solche Tricksereien dürften bei einem auf ein gutes Image bedachten Hersteller nicht vorkommen.
Mängel gab es auch bei der Beratung, der Lieferung und dem Service nach dem Kauf. Ein gut geschulter Verkäufer sollte sich erkundigen, wofür der Kunde seinen Rechner einsetzen will, und auf eventuelle Schwachstellen der Grundausstattung wie etwa die schwachbrüstige Grafikkarte hinweisen. Darüber hinaus darf man erwarten, daß eine solide Firma die Produkte, die sie auf ihrer Web-Seite anbietet, auch liefern kann. Hier einfach nur zu sagen 'Sie brauchen kein SCSI' oder 'ist gerade aus', deutet auf eine dem Preisniveau nicht angemessene Kistenschieber-Mentalität hin.
Die kostenlose Hotline wäre dagegen eine sehr kundenfreundliche Einrichtung, wenn sie denn auch erreichbar wäre. So, wie wir diese 0130er-Nummer erlebt haben, bringt sie leider mehr Frust als Nutzen. Alles in allem sollte sich Waibel bemühen, den selbst geweckten Erwartungen etwas näher zu kommen.
Literatur
[1] Harald Bögeholz, Sanftes Säuseln, Geräuschdämmung gegen Computerlärm, c't 8/97, S. 80
[2] Georg Schnurer, Schadt-haft, c't-Kauftest: Schadt CeBIT Edition PII-233, c't 7/98, S. 124
| Waibel Badenexpress III | |
| Prozessor | Pentium-II, 233 MHz |
| L1-/L2-Cache | 16+16/512 KByte |
| Board | Chaintech 6LTS-M101 |
| Chipsatz | Intel 440LX, Rev. 03h |
| Hauptspeicher | 32 MByte SDRAM, 2 freie DIMM-Sockel |
| AGP-/PCI-/ISA-Slots | 1/4/3 |
| Ser./Par./Game/PS/2-Maus/USB | 2/1/1/1/21 |
| Grafikkarte | ATI 3D Charger |
| Grafik-Chip | ATI 3D Rage II, Rev. 9Ah |
| Bildspeicher | 4 MByte EDO-DRAM |
| RAM-DAC | integriert, 170 MHz |
| Festplatte | IBM DCAS 34330W, 4134 MByte |
| Hostadapter | integriert, PIIX4, Rev. 01h |
| CD-ROM-Laufwerk | Plextor PC-32TSi, 32fach-Speed |
| Soundkarte | keine |
| Boxen | keine |
| Tastatur | Cherry Modell RS6000, W95-Typ |
| Maus | Logitech N/M:M-M30, 3-Tasten-Typ, seriell |
| Monitor | PowerTron 17T (CPD-205FT), 17" |
| Horizontalfrequenz | 30 bis 80 KHz |
| Vertikalfrequenz | 50 bis 120 Hz |
| Bandbreite | keine Angaben |
| max. Auflösung | 1280 x 1024, 74 Hz |
| sonstige Hardware | iomega Jaz Drive 1GB |
| mitgelieferte Software |
Windows 95, Ver. 950b-USB (mM/mHB) Star-Office 4.0 OEM (mM/oHB) |
| Testergebnisse | |
| Transferraten L1/L2/DRAM | 1187/232/54 MByte/s |
| PCI-Transferrate (Grafik/Test) | 53/67 MByte/s |
| AGP-Transferrate (Grafik/Test) | -/76 MByte/s |
| HD-Bench, Mittelwert/Maximum | 4,0/7,8 MByte/s |
| Intel Media-Bench | 297 |
| Quake I 640Ă—480 (DOS) TR/TD | 38,9/19,4 fps |
| Quake II (W95) TR/TD1/TD2 | 12,0/7,7/7,0 fps |
| X-Demo 2.0 (W95) | Qualität: 1, 15,5 fps |
| POVRay Windows 95 | 51 s |
| BAPCo32 Windows 95 | 193 |
| Geräuschmessung | |
| Ruhegeräusch | 38,8 dBA/2,5 Sone |
| Arbeitsgeräusch | 46,5 dBA/5,2 Sone |
| Bewertung | |
| Bedienung/Service | [±] |
| Systemaufbau | [--] |
| SW-Konfiguration | [+] |
| Monitor/Grafik | [±] |
| Sound-Eindruck | - |
| Spiele-Performance | [--] |
| Anwendungs-Performance | [+] |
| Paketpreis | 5375,50 DM |
| [++] sehr gut, [+] gut, [±] zufriedenstellend, [-] schlecht, – sehr schlecht | |
| v vorhanden, - nicht vorhanden bzw. keine Angabe | |
| 1 siehe Text | |
(gs)