Die Zukunft des Wohnens

Ob Berlin, BrĂŒssel oder HĂŒnenberg, allenthalben wird das vernetzte Wohnen ausprobiert. Noch ist nicht klar, ob die InternethĂ€user, die inzwischen zum Teil schon ihre dritte Version prĂ€sentieren, nicht an mangelnder Akzeptanz scheitern werden, weil sie letztlich einem Export von Solarien in die WĂŒste gleichen. Trotzdem wird unverdrossen weiter in das Wohnen der Zukunft investiert. Die Hoffnung: ‘Intelligente HĂ€user’ ermöglichen irgendwann ‘Intelligentes Wohnen’ - Energie sparend, mit viel Komfort und Bequemlichkeit - und vor allem sicher.

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Von
  • Maria Benning
Inhaltsverzeichnis

Der schwedische Konzern Electrolux möchte die KĂŒhlschrĂ€nke zur dezentralisierten Steuerzentrale von Eigenheimen und MietshĂ€usern machen. Cisco sieht in Internet-HĂ€usern schon den nĂ€chsten großen Absatzmarkt fĂŒr seine Router. Und Unterhaltungselektronik- wie HausgerĂ€teproduzenten erhoffen sich Innovationszyklen und damit stĂ€ndige GerĂ€teneukĂ€ufe wie in der Computerbranche: Das intelligente Haus ist bei den Firmen recht beliebt. Anders bislang bei den Verbrauchern: Zwar schauen sie sich amĂŒsiert die Zukunftsvorstellungen der modernen HĂ€uslebauer an - weiter als bis zur Anschaffung einer automatischen Heizungsregelung reicht bei vielen die Akzeptanz moderner Hausregeltechnik oft nicht.

Dabei könnte alles so schön sein: Der vernetzte KĂŒhlschrank sorgt selbsttĂ€tig fĂŒr Nachschub, wenn die Milch fĂŒr den morgendlichen Kaffee ausgeht; die intelligente Stromanlage ermöglicht dem E-Werk monatliche Verbrauchsabrechnungen mit Auflistung der einzelnen GerĂ€te; personalisierbare Haussteuerungen passen Temperatur, Licht und eingeschaltete GerĂ€te automatisch und unter BerĂŒcksichtigung der Umweltbedingungen auf die BedĂŒrfnisse des Bewohners an. Nicht zu vergessen: Zum Arbeiten geht der intelligente Bewohner intelligenter HĂ€user nicht mehr ins BĂŒro, sondern verlagert entweder alles nach Hause oder benutzt frei flotierende ‘Workspaces’.

Miete: kostenlos, Dauer des Mietvertrags: drei Jahre, Bezugstermin: 1. Oktober 2000 - fĂŒr ein Reihenhaus im schweizerischen Dörfchen HĂŒnenberg ein reichlich ungewöhnliches Wohnungsinserat. Doch wie fast immer bedeutet auch hier gratis nicht umsonst: Das Haus ist ein ‘Internet-Haus’, bis unters Dach angefĂŒllt mit Hightech. Die zukĂŒnftigen Bewohner sollen diese Installationen in Gang halten, warten und erproben. Dabei werden sie von einer Webcam gefilmt, deren Bilder unter www.futurelife.ch ins Internet eingespielt werden.

Nur Eltern kommen als Mieter in Frage, und hier auch nicht alle, sondern nur die, die etwa 35 bis 45 Jahre alt sind und ein bis zwei Kinder im Alter von ungefĂ€hr 10 Jahren haben. Im Kern muss die Familie ‘zukunftsorientiert’ sein. Und das heißt, dass sie ‘Interesse an allen neuen Technologien’ mitbringt. Die Wohnbedingungen en dĂ©tail: TagsĂŒber herrscht Anwesenheitspflicht im Webcam-ĂŒberwachten öffentlichen Teil des Internethauses. Nur abends, nachts sowie an zwei Tagen pro Woche können sich die Musterwohner in den nicht öffentlichen Teil des Hauses zurĂŒckziehen. Auch fĂŒr BesucherfĂŒhrungen im Zukunftsheim mĂŒssen die Mieter zur VerfĂŒgung stehen.

Immerhin kann Familie Mustermann fĂŒr ihre Dienste im Mietvertrag ein Gehalt aushandeln, und fĂŒnf Wochen im Jahr gibt es sogar hausfrei, dann darf die Familie das Internethaus verlassen. Also eine Art ‘Little Brother’ als Werbung fĂŒr Heimautomatisierung, Heimvernetzung und Internet-HĂ€user?

Jedenfalls fand sich die seltsame Wohnungsanzeige auf der Schweizer Webseite www.futurelife.ch. Im Kanton Zug ‘kann die Zukunft zur Gegenwart werden’, hieß es da. Möglich macht das Hausprojekt der deutsche Unternehmer Otto Beisheim, der unter anderem die Handelsketten Metro und Mediamarkt gegrĂŒndet hat, und sich als MilliardĂ€r in die Schweizer Steueroase, den Kanton Zug, zurĂŒckgezogen hat. Beisheim, der auch enge GeschĂ€ftsbeziehungen zum Medienunternehmer Leo Kirch unterhĂ€lt, will die Zukunftswohnung mit allem ausrĂŒsten, was derzeit State of the Art eines Internethauses ist. ‘Von der Kommunikationstechnologie bis hin zum Wohndesign’ werde ‘alles vom Modernsten’ sein, kĂŒndigte ein Sprecher des Projektes im GesprĂ€ch mit c't an.

Projektpartner fĂŒr das Musterhaus ist unter anderem die Firma Cisco, die bislang eigentlich eher Netzwerkspezialisten als MarktfĂŒhrer fĂŒr Internet-Router bekannt war. Derzeit ist das Haus noch im Rohbau, doch inzwischen hĂ€tten bereits mehr als zwanzig Familien Interesse angemeldet, im Internethaus zu wohnen, sagte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Beisheim Investment Group, Dr. JĂŒrg Callay.

‘Das Projekt will einen Beitrag leisten zum Nachdenken ĂŒber das Leben, die Technik, die Wirtschaft und die Gesellschaft von morgen und ĂŒbermorgen’, betonte Callay und verwies darauf, dass der Unternehmer Beisheim keine Kinder habe und daher noch nach ‘weiterfĂŒhrenden’ Aufgaben Ausschau halte. Ein Schelm, wer mehr dahinter sieht, wenn der Metro-GrĂŒnder anfĂ€ngt, sich fĂŒr vernetztes Wohnen zu interessieren. Auch wenn Callay es noch nicht bestĂ€tigen mochte, liegt doch der Gedanke nahe, dass mit dem Projekt Internethaus praktikable E-Commerce-Möglichkeiten ausgelotet werden sollen.

Anders als die Beisheim Investment Group macht das Berliner ProjektbĂŒro Q24.net gar keinen Hehl aus seinen E-Commerce-Interessen. 800 bis 1000 Wohnungen will der Berliner Kommunikationsdienstleister bis Ende des Jahres wahlweise mit einem internetfĂ€higen PC oder einem Internetzugang via TV mittels Settop-Box ausrĂŒsten. In Berlin soll das vernetzte Angebot auch ĂŒber die individuelle Wohnung hinausgehen: Mit einem Passwort wird sich der Mieter auf einem Serviceportal einloggen können, um dort zu Sonderkonditionen online einzukaufen und Dienstleistungen wie Online-Banking zu nutzen. ‘Die komplett vernetzte Immobilie lĂ€sst sich via Passwort und Internet von jedem Ort der Welt aus managen’, verspricht die Berliner Immobiliengesellschaft Quadriga, die das Projekt vermakeln will.

Ende des Jahres soll es in Berlin eine erste Musterwohnung fĂŒr das Projekt geben, kĂŒndigte Quadriga-Sprecher Antonios Goros an. Dann könne man auch sehen, wie die ‘Home-Delivery’-Installation aussehe. ‘Im schrankgroßen Fach in der Außenwand der Wohnung wird, wenn der Mieter dann abends nach Hause kommt, der Lebensmitteleinkauf bereitliegen. In einem gesonderten Fach hĂ€ngt der gereinigte Anzug und das frisch gebĂŒgelte Hemd fĂŒr den nĂ€chsten Tag’, prophezeit Goros. Mit dem Ausbau der 800 Wohneinheiten wolle man aber erst anfangen, wenn die Musterlösung mit Interesse aufgenommen werde, erklĂ€rte der Sprecher und rĂ€umte schließlich ein, dass sich Quadriga mit dem Service-Angebot des vernetzten Wohnens vor allem von Immobilien-Mitbewerbern abheben wolle. ‘Da Mieten in Berlin vergleichsweise billig sind, weil die Stadt ein WohnungsĂŒberangebot verzeichnet, muss man sich mit solchen Extras hervortun’, kommentierte Goros.

Dem Mieter werden dabei Spareffekte in Aussicht gestellt. Ähnlich dem Firmeneinkauf oder auch vergleichbar mit der alten Raiffeisen-Idee soll der Bewohner des Quadriga-Objektes auf dem gesellschaftseigenen E-Commerce-Portal einkaufen und dort auf alle Produkte Sonderrabatt erhalten. Um die Logistik des Angebots zu bewĂ€ltigen, seien bereits KooperationsvertrĂ€ge mit UPS, Colt Telekommunikation, Telekom, Siemens, Techem, Smart und Amazon.com geschlossen. ‘Preisbewusste Mieter können da gar nicht anders, als den Service gut zu finden’, verspricht Goros und erklĂ€rt, die Bedienung der ‘Service-Anlage’ werde ‘kinderleicht’ sein und auch Ă€lteren MitbĂŒrgern ermöglichen, ĂŒbers Internet mit SupermĂ€rkten und öffentlichen Verwaltungen in Kontakt zu bleiben.

Unklar ist derzeit noch, welche technischen Details genau sich im Schweizer oder Berliner Wohnprojekt finden werden. Bis die Kooperationen unter Dach und Fach sind, halten sich die Anbieter mit AnkĂŒndigungen zurĂŒck. Zu viele der bislang vorgestellten Internet-HĂ€user sind im Kabelsalatstadium vorgefĂŒhrt, hernach aber ohne den technischen Schnickschnack verkauft worden.

Mehr zu den Kabelsalat- als den InternethĂ€usern zĂ€hlte etwa ein Projekt unweit von London: UnterstĂŒtzt von Cisco Systems, Axis und Honeywell hatte die Immobilienfirma Laing Homes in Wardford in der NĂ€he von London Ende letzten Jahres das erste ‘real Internet Home’ eröffnet. Im Februar dieses Jahres wurde das Modell-Haus geschlossen. Nicht etwa, weil sich die Installationen nicht bewĂ€hrt hĂ€tten, betont Harald Zapp, Marketing-Manager von Cisco, sondern schlicht, weil das Haus jetzt verkauft wurde. Ohne die vernetzten EndgerĂ€te fĂŒr Heizung, Licht und Alarmanlage ĂŒbrigens, denn die hĂ€tten den Preis von 750 000 englischen Pfund noch einmal erheblich in die Höhe getrieben, meint Zapp. Das Cisco-Haus bleibt dennoch ein Zukunftshaus, biete es seinem Besitzer doch die Möglichkeit, in die rund 70 im Haus verteilten Netzanschlussdosen Computer oder Web-Kameras fĂŒr Videokonferenzen und KinderĂŒberwachung einzustöpseln, wenn ihm danach ist.

‘In solchen Ausstellungen wie der in London muss es darum gehen, das Neuste zu zeigen’, sagt Zapp. ‘Da reicht es nicht, eine Lösung zu prĂ€sentieren, die schon ein halbes Jahr alt ist, denn nicht der Verkauf der Produkte steht im Vordergrund, sondern ihre PrĂ€sentation.’

Aus diesen GrĂŒnden sagt in Belgien Projektmanager Peter Bongers vom House of Tomorrow2 gleich vorneweg: ‘So ein Hightech-Wohnprojekt ist zum Wohnen natĂŒrlich viel zu teuer.’ Außerdem könne man Wohnen gar nicht testen, fĂŒgt er hinzu, ‘weil sowieso jeder superindividuell darauf reagiert’. So sind die Exponate im zweistöckigen Multimedia-Wohnhaus im belgischen Vilvoorde (http://www.livtom.com/) in der NĂ€he von BrĂŒssel zwar nicht praxiserprobt, aber der Hightech-Wohninteressierte gewinnt hier einen guten Überblick ĂŒber das technisch Machbare. Insgesamt sei seine Anlage etwa 24 Millionen Mark wert, gibt Bongers an. Doch könne man den Geldwert der Anlage nicht exakt bestimmen, weil das meiste Equipment auf Grund von Firmen-Kooperationen nach BrĂŒssel gelangt sei.

Living Tomorrow 2 ist ein Gemeinschaftsprojekt von 96 Unternehmen - darunter Microsoft, Philips, Xerox, das Media Lab des MIT und Netzwerkspezialist 3Com. Auch Phillip Morris und Jacob Suchard spon-sern das Projekt, um Shopping-Anwendungen auszuloten. Die Zahl 2 hinter dem Namen zeigt an, dass das ‘Leben Morgen’ sich stĂ€ndig in der Entwicklung befindet: 1991 im Beisein von Bill Gates gegrĂŒndet, brachte Living Tomorrow bisher alle fĂŒnf Jahre ein neues Wohnmodell heraus - von der ersten Version ĂŒber Living Tomorrow 1 bis zur jetzt vorgestellten Variante.

Alles, was sich in dieser Zeit als fragwĂŒrdig erwiesen hat, muss bei der nĂ€chsten Version außen vor bleiben. Es scheint, als sei auch die Zukunft frĂŒher lĂ€nger haltbar gewesen, hier jedenfalls bleibt erstaunlich vieles schon im Beta-Stadium auf der Strecke, wenn die nĂ€chste Runde des morgigen Lebens eingelĂ€utet wird. Seit der letzten Version sind das zum Beispiel der intelligente KĂŒhlschrank, das Barcode-Einkaufssystem und die alte Sicherheitstechnik.

Aber nicht nur die technische Entwicklung, der ‘Maschinen-Darwinismus’, mache alle fĂŒnf Jahre ein neues Haus notwendig, betont der Projektmanager. Auch die AnsprĂŒche der User sind schnelllebig. ‘Zuerst verĂ€ndert die Technik die Wohnformen, und dann verĂ€ndern die Wohnformen uns’, meint Bongers, der den Grundgedanken des Projektes, das ‘under the Royal Patronage of His Majesty King Albert II’ von Belgien steht, so beschreibt: ‘Wir können die Zukunft nicht vorhersagen, aber wir können sie erfinden.’

Wie sieht er nun aus, der Wohnraum der Zukunft? Oder sollte man besser von der derzeit gĂŒltigen Version der Vision sprechen? Dem belgischen Wohnentwurf zufolge kann der Mensch der Zukunft, wenn er ĂŒber das nötige Kleingeld verfĂŒgt, ĂŒberall TV-LeinwĂ€nde aufstellen - als zierliche Flachbildschirme, die wie kleine Fotorahmen auf dem Kamin Platz finden können, oder als in die Wand eingelassene Groß-Touchscreens. Hier kann man nicht nur das Fernseh- oder Internetprogramm ĂŒbertragen, sondern auch Nachrichten fĂŒr die Familienmitglieder anbringen oder einzelne Zimmer des Hauses ĂŒberwachen. Eine Kamera draußen an der HaustĂŒr verrĂ€t dem Menschen der Zukunft drinnen, wer vor der TĂŒr steht. Und hat der Gast dann das Sicherheitssystem passiert, gelangt er in die Halle.

Das Haus der Zukunft wĂŒrde allerdings eine prima Kulisse fĂŒr Friedrich DĂŒrrenmatts Novelle Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter abgeben. AllĂŒberall Bildschirme, fast schon wirken sie wie Bilder an der Wand oder wie ein TapetenĂŒberzug. Und wenn die Übertragung so gut klappt, wie bei der PressevorfĂŒhrung, dann geht es im Zukunftsheim zu wie im Container der RTL-Seifenoper ‘Big Brother’: ohne PrivatsphĂ€re.

Bis ins Kinderzimmer reicht die Webcam-Aufsicht, und endlich, so könnte man sagen, genießen Kinder in diesem Wohnentwurf die Aufmerksamkeit, die sie brauchen. Kindchens erste Gehversuche können auf Vatis Schreibtisch stattfinden, und nicht lĂ€nger muss sich jemand den Vorwurf gefallen lassen, er sei ein Karrierist auf Kosten der Familie. So zumindest die viel versprechende Vision.

Gehen wir lieber erst einmal in die KĂŒche: Hier wird sich der Zukunftsmensch mit seinem Kitchen-Computer unterhalten. Das heißt, er kann dem GerĂ€t die Einkaufsliste diktieren. Schon wĂ€hrend der Bestellung informiert der KĂŒchenrechner den User fortlaufend ĂŒber das MĂŒllaufkommen, das mit dem gewĂŒnschten Produkt ins Haus kommen wĂŒrde, und macht VorschlĂ€ge, wie der zu erwartende Abfall optimal getrennt werden könnte. Ein menschlicher KĂŒchenmoderator demonstriert, was die KĂŒchenzukunft bringen kann. Weil sich der KĂŒchencomputer an seine Stimme gewöhnt hat, kann nur er die Spracheingaben machen: ‘Find me a quick warm lunch’, sagt er zum KĂŒchenrechner. ‘Spinat-Lasagne’, ruft ein Zuschauer, doch das versteht der Rechner nicht - auch nicht, als es der Moderator wiederholt. Bei Spaghetti Bolognese schließlich klappt es.

Auf dem Bildschirm erscheinen die Zutaten - da es sich um ein Fertiggericht handelt, gibt es allerdings eigentlich nur die Abbildung des SoßenglĂ€schens sowie der Nudelpackung zu sehen. Vielleicht wĂ€re der KĂŒchenbesitzer zur Not auch noch ohne Computer auf diese MenĂŒidee gekommen. Nicht aber darauf, dass ihm der KĂŒchencomputer nun erklĂ€rt, wo der nĂ€chste Glascontainer steht und wie die Nudelverpackung am Platz sparendsten zusammengefaltet wird, bevor sie zum Altpapierstapel gelegt wird. Die MĂŒlltrennmafia in radikalgrĂŒnen WGs oder eine umweltbewusste Mutter im Nacken wĂ€ren nichts gegen die unerbittliche Entsorgungsdiktatur dieses KĂŒchencomputers. Unvorstellbar, dass unter diesen Bedingungen entspannte FeierabendgefĂŒhle aufkommen könnten.

Aber was solls, Kochen geht im Leben von Morgen ohnehin zack-zack, auf amerikanische Art. Schwups, schon zerlĂ€uft der KĂ€se auf der Fertigpizza, da muss sich der Mensch der Zukunft nie lange in der KĂŒche aufhalten. Der Moderator nimmt ein Glas Joghurt aus dem KĂŒhlschrank und zugleich sind da die Recycling-Boxen auf dem Monitor zu sehen, die den MĂŒll entgegennehmen. Schon beim zweiten PrĂ€sentationsdurchgang kommt die Frage auf, ob man die Umwelt-AGBs des Rechners auch deaktivieren kann. Vorgesehen ist das nicht, meint der KĂŒchenerklĂ€rer. Doch zurĂŒck zum Hauptgang: Mit seiner Bestellung am KĂŒchen-Rechner aktiviert der KĂŒchenbesitzer den örtlichen Lebensmittelanbieter. Dieser richtet den Warenkorb und wirft das Bestellte spĂ€ter in die Box in der Hauswand ein.

Nicht nur der KĂŒchenrechner, sondern auch die allgegenwĂ€rtigen TV-LeinwĂ€nde, die Alarmanlage, die Klimaanlage, der Whirlpool und das kĂŒnstliche Herdfeuer lassen sich per Sprachbefehl in Gang setzen. FĂŒr den Fall, dass die Stimme oder das Übertragungsverfahren versagt, befindet sich in jedem Raum zusĂ€tzlich ein Touchscreen-System zur Nachkontrolle. Wer die Seite http://misterhouse.net:8080/ aufruft, kann sich ein Bild davon machen, wie ein Heimautomations-Interface per Web-Browser aussehen könnte. Doch muss nicht jede Steuerung immer wieder neu per Hand eingegeben werden, denn immer mehr Anwendungen funktionieren mit Agenten-Technik. Damit wird die Software intelligent und merkt sich selbststeuernd, welche Einstellungen der Anwender favorisiert und fĂŒr was er sich interessiert.

Wie bei anderen Projekten geht man auch bei ‘Living Tomorrow’ davon aus, dass Wohnen und Arbeiten in Zukunft nicht mehr so stark getrennt werden wie heute. Im BrĂŒsseler Modellhaus spielen BĂŒro-Applikationen daher eine große Rolle. Das Haus von morgen sieht zwei BĂŒros vor, eine Voll- und eine Light- oder ‘Diet’-Version. Die Light-Version ist das so genannte ‘Home-Theater’, eine DrehbĂŒhne, die zwischen dem offenen Treppenhaus und dem Heimkino montiert ist. So sitzt der Mensch der Zukunft am Schreibtisch, wĂ€hrend sich unterdessen wie bei einem Aussichtsturm der ganze Raum dreht. Zweck der Installation ist die permanente Kinderbetreuung. Die Kleinen können wahlweise im Heimkino Filme gucken oder im Internet surfen oder in der Halle spielen, und immer dahin, wo sie sich aufhalten, kann das drehbare BĂŒro seine TĂŒr öffnen. Die bei der PressevorfĂŒhrung eingeschaltete Applikation war ein Online-HotelfĂŒhrer mit angeschlossener Buchungsmöglichkeit. ‘Hier können auch schon die Kleinen FlĂŒge und Hotels in aller Welt buchen und dabei spielend lernen, wo auf der Welt welche Orte liegen’, erklĂ€rt der HausfĂŒhrer.

Das Heimkino hat ĂŒbrigens nicht nur Programm fĂŒr die Kleinen, sondern es kann auch einen intelligenten Arbeitsberater laden. Sollte der Vati einmal arbeitslos sein oder sich neu orientieren wollen, berĂ€t ihn sein Arbeitsberater online. Der vorgestellte Bewohner dieser Hightech-Welt ist ‘Event-Manager’, und sein Agent fragt ihn, was er seit seiner letzten Eingabe alles gemacht hat. Dann ĂŒbermittelt er die Angaben an die hollĂ€ndische Zeitarbeitsfirma Randstad und erhĂ€lt von dort die Auskunft, dass auf der Expo 2000 in Hannover sicher einiges in diesem Bereich zu tun ist. Diese Mitteilungen macht ĂŒbrigens ein Avatar, der wie ein Arbeitsvermittler im Arbeitsamt aussieht. Als I-TĂŒpfelchen wird das VorstellungsgesprĂ€ch simuliert und der Arbeitslose erhĂ€lt vom mul-timedialen Bewerbungsberater Tipps, wie er sich besser verkaufen kann.

Die Anwendung stammt von Randstad selbst. Sie besteht aus einer ausgefeilten Videokonferenzschaltung und einem persönlichen multimedialen Archivsystem mit Passbildern und Berufserfahrungen. Allein die Vorstellung, dass der Musterbesitzer dieses 24 Millionen Mark teuren vollvernetzten Hauses irgendwie auf Arbeit angewiesen sein könnte und dass er diese dann auch noch verlieren und zur Zeitarbeitsfirma gehen muss, macht einen irgendwie nervös. Aber wenns denn in Zukunft so sein soll, wird man sich wohl an hypertolle Zeitarbeitsfirmen-vermittelte Jobs gewöhnen.

Das Sicherheitssystems des Zukunftshauses kann schon einmal fĂŒr Erheiterung sorgen, handelt es sich doch um eine recht handgreifliche Sicherheit, die da zu Tage tritt. ZunĂ€chst will das biometrische Gesichtserkennungsverfahren den Hausbesitzer nicht erkennen. Immer wieder geht die Prozedur: ‘Please look at the camera’, ‘klick’ - und dann passiert nichts. Doch als der ProjektfĂŒhrer schließlich versucht, die TĂŒr trotz piepender Alarmanlage per Hand aufzumachen, stellt sich heraus, dass eine andere FĂŒhrung im Hightech-BĂŒro das System auf ihr Gesicht umgeschaltet hatte.

Auch im Schlafzimmer herrscht in Zukunft nicht mehr nur eitel Sonnenschein. Das Bett versteht da mitunter gar keinen Spaß, wenn der SchlĂ€fer am Abend Rapport gibt ĂŒber ErnĂ€hrung und Bewegung. ‘Das Bett wird immer intelligenter, es weiß, was du gegessen hast und macht dir Fitness-VorschlĂ€ge fĂŒr den nĂ€chsten Tag’, erlĂ€utert der HausfĂŒhrer. UnwillkĂŒrlich stellt sich hier die Vorstellung ein, dass das Bett seine Inlieger krĂ€ftig durchschĂŒttelt, wenn das Trainingsprogramm nicht eingehalten wurde, aber der HauserklĂ€rer betont, es mache ‘nur’ VorschlĂ€ge, noch nicht aber fĂŒr den Sex. ‘Ich will noch ein Buch lesen’, kann der Mensch der Zukunft laut und deutlich zum Bett sprechen, und schon fĂ€hrt die Matratze hoch. Genauso das FernsehgerĂ€t, auch dies lĂ€sst sich per Spracheingabe ein- und ausschalten, aber zudem auch noch im Raum positionieren. Eine Schiene hĂ€ngt an der Zimmerdecke, daran entlang hangelt sich der Bildschirm, bis er die fĂŒr die SchlafmĂŒtze beste Position erreicht hat. ‘Betten sollten individuell sein’, sagt der Manager. Die Sprachsteuerung des Fernsehens ist vom Bett aus natĂŒrlich besonders komfortabel.

Obwohl das BrĂŒsseler Modell nicht bewohnt wird, beobachten die Projektmacher die Reaktionen der Zuschauer sehr genau, berichtet Peter Bongers. So versuche man, möglichst viele Politiker verschiedener Nationen in das Haus einzuladen, um zu ĂŒberprĂŒfen, wo vielleicht Interesse fĂŒr solche Lösungen bestehen könnte. Insbesondere chinesische Politiker seien sehr aufgeschlossen gegenĂŒber dem Leben von morgen, betont Bongers stolz. In ein paar Wochen wollen die Betreiber sogar selbst nach China fliegen, um dort gute Stimmung fĂŒr das Projekt zu machen. ‘Wir wissen ja alle noch nicht, wozu das Ganze gut ist’, sagt der Projektleiter, aber es sei ‘interessant, globale Reaktionen zum Zukunftswohnen zu beobachten’.

Wer ‘Intelligentes Wohnen’ auch mit dem BĂŒro der Zukunft assoziiert, kann sich das Projekt Future Office Dynamics vom BĂŒromöbelhersteller Wilkhahn und der GMD im niedersĂ€chsischen Stuhldorf Bad MĂŒnder ansehen (http://www.future-office.de/home.html). Hier hat Wilkhahn zusammen mit dem GMD-Institut fĂŒr Integrierte Publikations- und Informationssysteme (GMD-IPSI) in Darmstadt eine neue Generation BĂŒromöbel entwickelt.

Auch Stuhlhersteller können sich der Konvergenz der Medien nicht lĂ€nger entziehen: ‘Die Zeit der stummen Diener ist vorbei, Möbel und RĂ€ume mĂŒssen intelligenter werden’, fordert anlĂ€sslich einer PrĂ€sentation der BĂŒroinstallationen der Ingenieur Heinrich Iglseder, Leiter Produktentwicklung bei Wilkhahn. Das Unternehmen ‘intelligente BĂŒromöbel’ geht von ‘kooperativen GebĂ€uden’ aus, in denen es keine festen ArbeitsplĂ€tze mehr geben soll, sondern nur noch ‘Teamarbeitstreffpunkte’. Wie ein Auto zur Tankstelle fahre, so dockt sich dieser Vision zufolge der ‘mobile Worker’ immer mal wieder an eine Schaltzentrale an und bleibt damit in Kontakt mit dem Team.

Zusammenkommen sollen die Arbeitsgruppen in ‘kooperativen GebĂ€uden’. Dort existieren nicht mehr nur einfach WĂ€nde, TĂŒren, Tische oder StĂŒhle, sondern interaktive ‘Roomware’. Nach Auffassung von Norbert Streitz vom GMD-IPSI soll dieser Begriff deutlich machen, dass in die einzelnen Komponenten Informations- und Kommunikationstechnik integriert ist. Dass ‘die Welt um uns herum zum Interface fĂŒr Informationen wird’, soll das Ziel des Projektes sein, heißt es auf der Homepage des GMD-Projektes www.roomware.de.

Der CommChair ist ein BĂŒro-Sessel mit TFT-Bildschirm. Die Rechner-Installation will sowohl Einzelarbeit als auch Gruppenarbeit ermöglichen. Kommt es auf Teamarbeit an, können zwei CommChairs aneinander geschoben und verbunden werden. Die Dateneingabe funktioniert hier mit einem Stift. FĂŒr die gemeinsame Nutzung der Daten wird die vom DarmstĂ€dter GMD-Forschungszentrum Informationstechnik entwickelte Software BEACH und one Space verwendet. Damit können Informationsobjekte von einem intelligenten Möbel zum nĂ€chsten weitergereicht werden. Die Befehle dafĂŒr basieren auf einem Gestenalphabet. In den Au-gen der Projekt-Entwickler sind Maus und Tastatur im ZukunftsbĂŒro obsolet geworden. Stattdessen soll die Dateneingabe gestenbasiert mit Stiften, Fingern und HĂ€nden ausgefĂŒhrt werden.

Die DynaWall ist eine interaktive elektronische Tafel von 4,50 Metern Breite und 1,10 Metern Höhe, die in Form einer in die Umgebung integrierten RĂŒckprojektion realisiert ist. Die berĂŒhrungsempfindliche OberflĂ€che ermöglicht es, den klassischen Tafelanschrieb oder die Skizze in digitaler Form zu verfertigen. Hinter der Hightech-Wandtafel stecken drei Pentium-III-Rechner. Insgesamt erscheint die DynaWall als Mischung zwischen Wandtafel und Pin-Wand; anders als die Offline-VorgĂ€nger verfĂŒgt die digitale Variante allerdings ĂŒber DatenĂŒbertragungsmöglichkeiten. Die Toolbar und die Objekte sind frei flexibel und können auf der interaktiven Wand hin- und hergeworfen werden.

Der digitale Datentransfer kann mit physischen Objekten verknĂŒpft werden, was die Entwickler als Passage-Mechanismus bezeichnen: Statt mit Dateinamen und Speicherort wird die Datei einem beliebigen realen Objekt zugeordnet. Die Gewichte dieser Objekte werden in einer Tabelle erfasst und dienen dann als Identifier (ID) fĂŒr den Aufruf der Informationsobjekte an einer anderen Stelle. Das Datenmaterial ist somit ĂŒber das Internet auf jeden an das Netzwerk angeschlossenen Rechner ĂŒbertragbar. Am Zielort können die Objekte wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden.

Alle GerĂ€te des Future Office Dynamics verfĂŒgen ĂŒber eine drahtlose Internet- und Fax-Anbindung und sind an ein LAN angeschlossen. Der Funknetzanschluss und die Akkus ermöglichen die freie Anordnung der intelligenten Möbel im Raum. Sind die GerĂ€te auf Akkus angewiesen, ist in der Regel ein autarkes Arbeiten bis zu vier Stunden möglich. Der Eingabe von Befehlen wie etwa der Objektpositionierung oder des Transfers dient ein spezielles Befehlsalphabet aus einem Dutzend Gesten.

Technisch zeichnen sich die in Bad MĂŒnder prĂ€sentierten intelligenten Möbel vor allem durch ausgefeilte Display-Technik mit druckempfindlichen interaktiven OberflĂ€chen aus. Die OberflĂ€che bei der DynaWall etwa benutzt ganz zuoberst eine berĂŒhrungsempfindliche Folie. Darunter befindet sich ein Plasma-Display. Beides zusammen erreicht in etwa die Möglichkeiten einer interaktiven Tafel, wobei der Vorteil der DynaWall darin besteht, dass man keine Kreide oder Stifte braucht, sondern einfach mit dem Finger schreiben kann. Die kreativen Notizen werden von der Hightech-Tafel gespeichert und können bei Bedarf in alle Welt verschickt werden.

Nicht lĂ€nger vom BĂŒro ist die Rede, sondern vom ‘Public’ oder ‘Private Workspace’. Damit sind die Arbeitszonen des mobilen Arbeiters gemeint. Nicht nur der Laptop, sondern alle BĂŒromöbel sollen das flexible Arbeiten unterstĂŒtzen und ein permanentes Umherziehen im BĂŒro ermöglichen. FĂŒr den Außendienst jedoch sind auch im ZukunftsbĂŒro Mobiltelefone und tragbare Minirechner mit Netzanschluss immer noch unabdingbar. Tastaturen haben diese Installationen nicht, weshalb sie sich vor allem fĂŒr grafische Arbeit eigenen. Als Anwender sind Konstrukteure, Ingenieure und alle, die kreativ arbeiten und layouten, anvisiert. KĂŒnftig, davon gehen auch die Entwickler in Bad MĂŒnder aus, werden Anwender nicht einmal mehr auf die Eingabe der Daten ĂŒber Gesten angewiesen sein, um ĂŒber das Internet Termine zu vereinbaren oder elektronische Post abzufragen. Denn bald sollen diese Aufgaben mit Hilfe von Spracherkennung erledigt werden.

Projekte ĂŒber Projekte, doch mitunter stellt sich bei den Installationen die Sinnfrage. Immer noch ist es mitunter schneller, den handbeschriebenen Block herumzureichen, um Skizzen zu machen, als dafĂŒr umstĂ€ndlich ein Programm zu starten. Und auch manche Wohnungsinstallation lĂ€sst den Betrachter eher ratlos zurĂŒck, als dass sie ihn zur Anschaffung des E-Mobiliars inspirierte. Manche Webcam-Fantasie ist herbeikonstruiert und löst die Probleme der Familie im Zeitalter extremer Arbeitsteiligkeit nicht.

Unterdessen boomt in Kalifornien die Bewegung ‘zurĂŒck zum einfachen Leben’. Da die Manager des Silicon Valley im Beruf immer im Netz hĂ€ngen, haben viele von ihnen zu Hause nicht einmal einen funktionierenden Anrufbeantworter. Manager von Internetfirmen entdecken das einfach Leben bei Kerzenschein. Will Clemens zum Beispiel, Chef des Internet-Unternehmens Respond.com, benutzt zu Hause kaum elektrischen Strom. Zu Hause mĂŒsse man in der Lage sein, das Silicon-Valley-Zeug auszuschalten und zu vergessen. Wer Clemens am Wochenende oder abends erreichen will, muss schlicht und einfach bei ihm vorbeifahren und anklopfen.

Auch Louis Rosenberg, Chef des Start-ups Immerson Corp, lebt mit Schafen, Ziegen und Enten, aber ohne fließendes Wasser. Und ebenso Alay Desai, als Technologiechef bei Stario.com besitzt er zu Hause weder Computer noch Telefonanschluss. Als ein genervter GeschĂ€ftsfreund ihm ein Handy schenken wollte, weigerte er sich, das GerĂ€t anzuschalten. Seeds of Simplicity, eine Organisation, die die vergessenen Grundlagen des einfachen Lebens lehren will (allerdings nicht auf eine eigene Webseite unter http://www.seedsofsimplicity.org verzichtet), verzeichnet einen enormen Zuwachs bei Seminaren im Silicon Valley. Fast immer besteht die HĂ€lfte der Teilnehmer aus Managern von Internetunternehmen. Harald Zapp, Marketing-Manager von Cisco Deutschland, indes hĂ€lt die RĂŒckkehr zur Natur der Neue-Medien-Manager fĂŒr Esoterik und meint: ‘Ich bin oft drĂŒben, und mir ist noch keiner mit einer Kerze begegnet.’

Eines jedenfalls wird deutlich: In den Zukunftsvorstellungen der VisionĂ€re von ‘Intelligenten HĂ€usern’ und ‘Intelligenten BĂŒros’ wird das technisch Machbare zum Maßstab aller Dinge. Mit solchen BanalitĂ€ten wie Stromspareffekten durch Haussteuerung oder behindertengerechtem Wohnen durch elektronische Helferlein schlagen sie sich nur ungern herum: Die AlltagsrealitĂ€t ist noch zu trivial.

Wenden wir uns aber genau dieser RealitĂ€t zu: Wer heute mit Hausregelung sein Eigenheim aufpeppen oder sein Mietshaus attraktiver machen will, sieht sich mit unterschiedlichen AnsĂ€tzen konfrontiert, die in der Regel nicht miteinander kompatibel sind. Beispielsweise zur Realisierung eines Niedrigenergiehauses ist von den Zukunftsprojekten bislang wenig Hilfe zu erwarten: Vor das intelligente Wohnen haben die HĂŒter der intelligenten HĂ€user die Regeltechnik gestellt. Die folgenden Artikel beschĂ€ftigen sich daher mit den Grundlagen von Regeltechnik im Haus und den Techniken beziehungsweise Software-Protokollen, die Wohnungen und Eigenheime intelligenter machen sollen (in c't 15/2000 ab Seite 138), sowie klassischen Feldbus-Systemen fĂŒr die Haussteuerung (in c't 15/2000 ab Seite 154). (mbb)

[1] Detlef Borchers, My home is my castle, Internet-Haus in England eingeweiht, c't 24/99, S. 54

[2] JĂŒrgen Kuri, Das vernetzte Haus, Von der automatischen Lichtregelung bis zum intelligenten Haus, c't 22/99, S. 178

[3] JĂŒrgen Kuri, Das verkabelte Haus, Bus- und Kabelsyste-me fĂŒr die Heimautomation, c't 22/99, S. 184

[4] JĂŒrgen Kuri, Das persönliche Haus, Internet, Robotik und kĂŒnstliche Intelligenz: die Zukunft der Heimautomation?, c't 22/99, S. 194 (ole)