Treffpunkt für mobile Nutzer
Das gemäß IVW-Messung vom Januar meistbesuchte journalistische Angebot im deutschsprachigen Internet wird erweitert. Mit der neuen Special-Interest-Website "http://www.heisemobil.de"heise mobil widmet sich unser Team künftig gezielt dem Themenschwerpunkt ‘mobile Kommunikation’.
- Uwe Vogel
Eine Milliarde Mobiltelefone sind laut dem internationalen Fernmeldeverein (ITU) im ersten Quartal dieses Jahres weltweit in Betrieb. Mit dieser Zahl hat der Mobilfunk den Festnetzanschluss erstmalig auf Platz zwei verwiesen. In Deutschland meldeten die Netzbetreiber bereits im Jahr 2000 mehr Telefonate via Handy als Festnetzgespräche. Keine Frage, die Mobiltelefonie hat in den letzten Jahren rasant zugenommen.
Trotz derart positiver Zahlen, so richtig Freude will sich bei den Netzbetreibern und der Geräteindustrie nicht einstellen. ‘Der Markt sei gesättigt und der Boom bald Vergangenheit,’ unkt es bereits aus allen Ecken. Vorbei sind jedoch lediglich die Zeiten, in denen die Unternehmen satte Gewinne einstreichen konnten, für den Verbraucher hingegen hat die spannende Zeit gerade erst begonnen.
Denn ging es für die Mobilfunkfirmen vor kurzem noch vorrangig darum, Marktanteile zu gewinnen, ist die Jagd nach Neukunden hierzulande nun fast vorbei. Der Kuchen ist so gut wie aufgeteilt und die wenigen, die jetzt noch ohne Vertrag sind, zählen für T-Mobil und Co zur weniger einträglichen Kundschaft, zu den Zauderern, die schon ihren Festnetzanschluss eher dazu besaßen, um für andere erreichbar zu sein, als selbst den ganzen Tag in der Gegend herumzutelefonieren.
Nun möchten die Unternehmen ihr Geschäft über eine Erhöhung der Einnahmen pro Kopf ankurbeln. Da der Verbraucher jedoch auch in Zukunft nicht unbedingt erheblich mehr telefonieren wird, soll nicht die Sprachübertragung, sondern der Transport von Daten den Durchbruch bringen. Neuartige Dienste sollen entstehen, von denen sich Netzbetreiber langfristig höhere Einnahmen versprechen.
Die Zukunft hat begonnen
Telefonieren war also gestern, und während sich die Handy-Nutzer heute noch daran erfreuen, kurze Textnachrichten über die Luftschnittstelle zu verschicken, wird künftig auch die Übertragung von Fotos und Videos möglich sein. Statt der Urlaubskarte gibts einen kurzen Videoclip von der letzten Strandparty aufs Handydisplay der Zuhausegebliebenen. Statt WAP, dem Internet fürs Mobiltelefon, gibts Informationen, Dienste und Inhalte, wie man es bereits heute aus dem World Wide Web gewohnt ist.
Voraussetzung für all die schönen neuen Mobilfunkservices sind natürlich vernünftige Übertragungsraten, wie sie uns von UMTS, der dritten Mobilfunkgeneration versprochen werden. Doch mit GPRS und HSCSD hat die Zukunft bereits begonnen. Wer allerdings weiß schon, was hinter all den Kürzeln für eine Technik steckt und für welche Zwecke sie im ‘mobilen Alltag’ am sinnvollsten einzusetzen ist? Welche Dienste der Anwender von WAP, Location Based Services, Multimedia Messaging und i-Mode erwarten kann, was künftig an interessanten Services auf ihn lauern und vor allem: wie er das alles bezahlen soll. Denn mit den meisten Innovationen der Netzbetreiber ist für den Kunden auch ein neues Endgerät fällig.
Für den Verlag Heinz Heise der richtige Zeitpunkt seine Internetpräsenz zu erweitern. Denn für den Anwender steckt die Zukunft der Mobiltelefonie nicht nur voller Möglichkeiten, sondern auch voller Rätsel.
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Natürlich können Sie sich auf heise mobil auch darüber informieren, welcher der richtige Mobilfunkvertrag für Sie ist. Unser Tarifrechner ermittelt aus den bestehenden 137 Vertragsarten mit über 2700 Tarifen der verschiedenen Netzbetreiber und ihren Partnern den für Ihr spezifisches Gesprächsverhalten günstigsten Vertrag. Stöbern Sie in unserer umfangreichen Gerätedatenbank, vergleichen Sie die einzelnen Telefone und finden Sie das richtige Handy für sich. www.heisemobil.de startet mit Erscheinen dieser c't-Ausgabe. (uvo) (uvo)