ePost löscht fehlerhafte E-Mail-Accounts

Der Freemail-Service der Deutschen Post muss heute zahlreiche beantragte E-Mail-Accounts löschen, da die Nutzerdaten nur unvollständig übertragen wurden.

vorlesen Druckansicht 66 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Als die Deutsche Post vor einer Woche den Startschuss für den Freemail-Service ePost gab, ging im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Die Server streikten angesichts des gewaltigen Ansturms auf frische E-Mail-Adressen, sodass eine Vielzahl der Anmeldeformulare nicht vollständig übertragen werden konnten.

Jetzt geht die Prozedur in die zweite Runde: Heute hat ePost damit begonnen, sämtliche ungültigen Accounts zu löschen. Nutzer, bei denen der zweite Schritt des Datentransfers, nämlich die Übertragung des Passwortes und der Adresse, schief gegangen ist, sind ihren – möglicherweise heiß umkämpften – User-Namen leider wieder los. Sie müssen sich erneut anmelden, da die Post sie nicht kontaktieren kann. Sollte beispielsweise die Registrierung des ersten Peter Müller schiefgegangen sein, dürfte er wohl kaum mehr eine Chance haben, Peter.Müller@ePost.de zu ergattern. Bei Mehrfachbelegung hängt die digitale Post automatisch eine Nummer hinter dem Nachnamen an.

Damit die Registrierung der Kunden in Zukunft reibungslos über die Bühne geht, steht ab heute ein neues Formular im Web, das sämtliche Daten in einem Schritt erfasst. Darüber hinaus werde der Freemail-Service in spätestens acht Tagen mit der dreifachen Rechnerkapazität aufwarten, kündigte Alexander Finger, technischer Leiter bei ePost, gegenüber c't an. Zum Ausmaß des Kundenasturms und der zu löschenden Accounts wollte Finger jedoch noch keine Zahlen preisgeben. (atr)