Einschaltquoten: Neue Messung ab 2016

Die Messung der hiesigen TV-Einschaltquoten soll künftig auch deutschsprachige Haushalte ohne EU-Staatsangehörigkeit erfassen.

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(Bild: dpa, Britta Pedersen)

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  • dpa

Die Messung der TV-Einschaltquoten ändert sich zu Beginn des kommenden Jahres. Künftig würden alle deutschsprachigen Haushalte erfasst, teilte die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) am Donnerstag mit. Bislang wurden neben den Haushalten mit deutscher Nationalität lediglich die hier lebenden EU-Bürger berücksichtigt. Künftig wird somit beispielsweise auch das Sehverhalten der Türken in der Statistik auftauchen.

Die Gesamtzahl der Personen, die nun im Panel der GfK-Fernsehforschung abgebildet werden, steigt daher von knapp 72,4 Millionen auf gut 75,0 Millionen Menschen (3,8 Prozent). Überdurchschnittlich wächst die Zahl der Kinder (plus 12,8 Prozent), geringer repräsentiert sind ältere Menschen. Die Messung der Zuschauerzahlen, die in etwa 5000 Haushalten erfolgt, ist vor allem für die privaten TV-Anbieter wichtig, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind. (axk)