Websites aktuell

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 5 Min.
Von
  • Judith Beier
Inhaltsverzeichnis

www.free-festivals.de
www.euro-festival.net
www.open-air-festivals.net

Free-Festivals listet viele kostenlose Musik-Festivals in Deutschland übersichtlich auf. Von Rock über Hip-Hop bis zu Pop-Musik ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zusätzliche Informationen umfassen eine Beschreibung der Festivals und eine Übersicht der Bands auch vom Vorjahr. Die Initiatoren haben eine Anfahrtsbeschreibung für Autos und für öffentliche Verkehrsmittel zu den jeweiligen Veranstaltungsorten hinterlegt. Wer über einzelne Veranstaltungen mehr wissen will, gelangt über Links zu den jeweiligen Websites.

Euro-Festival beschäftigt sich hauptsächlich mit kostenlosen und -pflichtigen Klassik-Veranstaltungen in ganz Europa. Die englischsprachige Seite sortiert die Festivals nach Städten, was es etwas mühsam macht, nach Festivals in einer bestimmten Region oder in einem Land zu suchen, auch wenn es eine Karte gibt, in der die Städte markiert sind.

Eine Liste einiger kostenpflichtiger Freiluft-Musik-Festivals - hauptsächlich Rock und Metal - findet man bei Open-Air-Festivals. Die Website stellt jede Veranstaltung mit einem Kurzportrait vor und bietet Links zu den Websites der Festivals sowie den Vorverkaufstellen an. (Judith Beier/uma)

www.ripperhunting.com
http://forums.pirated-sites.com

Ripperhunting ist eine englischsprachige Website, die sich mit dem Thema Design-Klau bei Webseiten beschäftigt. Hier werden Webmaster angeprangert, die sich ungeniert bei anderen Webseiten bedient haben. Jeder kann über ein Reportformular melden, wenn er zwei Seiten gefunden hat, von denen eine offensichtlich bei der anderen abgekupfert wurde. Die überprüften Meldungen landen im Archiv. Über eine Liste kann man einen Vergleich der Seitenpaare sehen. Ein Forum bietet den Betroffenen die Möglichkeit, über die gezeigten Fälle zu diskutieren und Ratschläge auszutauschen. Im Forum von Pirated Sites finden sie eine weitere Plattform, um ihrem Ärger Luft zu machen. (Judith Beier/ad)

www.skype-user.net

Bei skype-user.net Deutschland können Skype-Nutzer Gesprächspartner suchen und finden. Neben einem Gesprächsthema von Interesse muss der Nutzer lediglich seinen Skype-Usernamen und die E-Mail-Adresse angeben. Zusätzlich kann er Anmerkungen einfügen, die ihm ein individuelles Gesicht geben oder das Thema näher umschreiben. 16 Kategorien, die von Sprachen über Computer bis zu Sport reichen, erleichtern die Übersicht. Die anderen User sehen dann, wenn sie auf das Thema klicken, den Usernamen und können bequem und kostenlos per Skype über Gott und die Welt plaudern. (Judith Beier/ad)

www.tussle.de

Tussle.de vergleicht die Ergebnisse, die Google für zwei verschiedene Suchwörter liefert. Auf diese Weise findet man die besten Suchbegriffe zu einem Thema. Ist man sich über die Schreibweise eines Fachbegriffes nicht sicher, erfährt man bei Tussle, wie die meisten anderen ihn schreiben, was aber oft keine Rückschlüsse auf die tatsächlich korrekte Schreibung zulässt. Die Suchwörter werden in zwei Felder eingegeben und nach einem Klick auf „go“, zeigt die Seite an, wie viele Ergebnisse Google zu jedem Suchwort gefunden und welcher Begriff mehr Ergebnisse erzielt hat. So erfährt man beispielsweise, dass bei Google der Vorsprung von Windows gegenüber Linux gar nicht mehr so groß ist und dass Microsoft gegenüber Apple die Nase deutlich vorn hat. (Judith Beier/ad)

www.decodeunicode.org

Decodeunicode dokumentiert den korrekten Einsatz von Schriftzeichen und klärt damit zum Beispiel die Frage, ob das Yen-Zeichen vor oder hinter die Summe kommt, was ein Ogonek ist und wie viele und welche Zeichen man für Arabisch braucht. Die Seite ist seit Mai 2005 mit Abbildungen und Namen zu mehr als 50 000 Zeichen online. Webdesigner und Software-Entwickler finden eine Menge Know-how über die verschiedensprachigen Codes und Sonderzeichen. Aber auch andere Interessierte können Artikel zu den einzelnen Zeichensystemen - etwa Mongolisch, Griechisch oder Arabisch - lesen, schreiben und die Beiträge von anderen überarbeiten. Moderatoren überprüfen die Artikel auf ihre Richtigkeit. (Judith Beier/uma)

www.pledgebank.com

Auf der Pledgebank sind Aktionen von Leuten online gestellt, die ein Vorhaben nicht alleine in die Tat umsetzen wollen. Man findet dort beispielsweise den Klassiker „Ich werde aufhören zu rauchen, wenn noch zehn andere Leute am gleichen Tag aufhören.“ Ein Pledge ist die Suche nach Leuten, die bei dieser Aktion mitmachen. Auf der englischen Seite ist bei manchen Pledges angegeben, dass nur Leute aus der Nähe für diese Aktion gesucht werden.

Das Vorhaben wird nur in die Tat umgesetzt, wenn sich bis zu einem vorgegebenen Tag genug Leute gemeldet haben, die mitmachen. Unter „Start a pledge“ kann man selbst Aktionen online stellen. Erforderliche Angaben sind dabei das Vorhaben, wie viele Leute mindestens teilnehmen müssen, der Name und eine gültige E-Mail-Adresse. Die Auswahl ist groß: Es gibt Pledges, in denen jemand eine Woche auf Alkohol verzichten und das so gesparte Geld spenden will, wenn sich zehn Mitstreiter finden, oder der freiwillige ganzjährige Verzicht auf Fastfood mit 15 ebenso Ernährungsbewussten. Garantien, dass keiner schummelt, gibt es allerdings nicht. (Judith Beier/uma)


Die Websites aus c't 14/2005