Google-Suche für Android beantwortet auch komplexere Fragen
Mit der Google-App für Android lassen sich künftig auch komplexere Fragestellungen beantworten. Dazu muss der Algorithmus die Bedeutung der Frage erkennen und die Ergebnisse miteinander verknüpfen.
Derart komplexe Fragen müssen vom Algorithmus erst analysiert und in Teilbereiche zerlegt werden.
(Bild: Google)
Google hat seine Suche-App für Android aktualisiert und ermöglicht in der neuen Version komplexere Fragestellungen. So wurden beispielsweise Superlative hinzugefügt. Fragen nach dem größten Spieler der Mavericks oder den größten Städten im Bundesstaat Texas sollen zum gewünschten Ergebnis führen.
Mehrteilige Fragestellungen
Gleichzeitig wurde die Datenbank von Ereignissen und Zeiträumen vergrößert. Dadurch können laut Google Fragen beantwortet werden wie "Wer war der US-Präsident als die Angels die World Series gewannen?" oder "Wie groß war die US-Bevölkerung zur Geburt von Bernie Sanders?".
Dazu wird jede Frage erst analysiert und in mehrere Teilbereiche gegliedert. Google durchforstet also beispielsweise eine Liste aller Staatsoberhäupter der USA sowie eine Datenbank der Baseball-Teams und ihrer Siege im Finale der US-amerikanischen Profiligen. Ergebnis: "George W. Bush"
Programmierte Missverständnisse
Google räumt ein, dass die neue, aufgebohrte Suchfunktion in der Google-App für Android auch noch Fehler produziert. Die Frage nach der Mutter von Dakota Johnson im Kinofilm Fifty Shades of Grey führe beispielsweise zu einer Auflistung aller Filme von Dakota Johnsons echter Mutter Melanie Griffith, nicht zur Schauspielerin Jennifer Ehle. Derartige Fragen würden die Suchmaschine laut Google-Produktmanager Satyajeet Salgar immer wieder vor Probleme stellen. (anw)