Soundbreak.com erfüllt Forderungen der US-Musikindustrie
Die Musikseite Soundbreak.com will als erste Seite freiwillig 15 Prozent Urheberrechtsgebühren zahlen.
Die Musikseite Soundbreak.com will als erster Internet-Anbieter freiwillig 15 Prozent Urheberrechtsgebühren zahlen. Eine solche Vereinbarung schloss Soundbreak jetzt mit der Organisation der amerikanischen Musikindustrie (RIAA). Damit brechen die Macher der Seite aus der Reihe der RIAA-Gegner der großen Online-Musik-Provider aus und kommen den Forderungen der RIAA nach, wie die amerikanische Tageszeitung San Jose Mercury News berichtet.
Soundbreak-Chefin Lisa Crane sagte zu dem Deal mit der Musikindustrie, dass sie es satt habe, jeden Tag fünf Stunden über dieses Thema zu reden, lieber nehme sie die Zahlung der 15 Prozent in Kauf. Durch die Festlegung zahlt Soundbreak zwar mehr als die Konkurrenz, aber dafür sei das Gesetz auf ihrer Seite. Außerdem sei es besser, jetzt schon zu wissen, was zu zahlen sei, als die Entscheidung eines Schiedsgremiums abzuwarten. Auf eine solche Entscheidung wollen sich momentan noch Soundbreak-Konkurrenten wie MTV, AOL und RealNetworks verlassen. (axv)