Flachbett- oder Diascanner
Lohnt sich angesichts der hohen Auflösungen aktueller Flachbettscanner von 4800 dpi überhaut noch die Anschaffung eines Diascanners?
Lohnt sich angesichts der hohen Auflösungen aktueller Flachbettscanner von 4800 dpi überhaut noch die Anschaffung eines Diascanners?
Die Herstellerangabe zur Sensorauflösung eines Flachbettscanners hat in der Regel nur wenig mit der tatsächlich erzielbaren Auflösung zu tun. In unseren Tests haben wir bei Flachbettscannern bislang noch keine reellen Auflösungen oberhalb von 2000 dpi ermitteln können.
Anders als Flachbettscanner halten Diascanner ihre spezifizierte Auflösung weitgehend ein. Wer also Dias oder Negative einscannen möchte, um davon Abzüge im A4-Format oder größer anfertigen zu lassen, kommt um die Anschaffung eines speziellen Filmscanners kaum herum. Des Weiteren liefern zumindest die teureren Diascanner einen höheren Kontrastumfang, mit dem sie auch optimal belichteten Dias gewachsen sind. Manche Diascanner bieten zudem eine hardwareunterstützte Staub- und Kratzerentfernung. Damit lässt sich eine nachträgliche, aufwendige Retusche in der Bildbearbeitung umgehen, was beim Digitalisieren umfangreicher Diasammlungen eine beachtliche Zeitersparnis bedeuten kann. (pen)