Grauschleier

Ich bekomme beim Scannen aus Zeitschriften immer einen Grauschleier als Hintergrund, obwohl die Beiträge auf weißem Papier gedruckt sind. Wie lässt sich das vermeiden?

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Ich bekomme beim Scannen aus Zeitschriften immer einen Grauschleier als Hintergrund, obwohl die Beiträge auf weißem Papier gedruckt sind. Wie lässt sich das vermeiden?

Vergleicht man das Papier aus einem Kopierer mit dem einer Zeitschrift oder einer Tageszeitung, so lassen sich augenscheinliche Weißabstufungen bei den einzelnen Papiersorten feststellen. Die unterschiedlichen Weißtöne erkennt auch der Scanner, was sich am Bildschirm oder bei einem späteren Ausdruck als Grauschleier vom (weißen) Hintergrund absetzt. Die RGB-Werte des Hintergrunds können anstatt bei 255 für reines Weiß durchaus zwischen 220 und 255 liegen.

Die Scanprogramme zu den Modellen von Canon, Epson oder die Scan-Software Silverfast besitzen eine Funktion, mit der man einen WeiĂźpunkt definieren kann. Klickt man in der Scanvorschau mit der WeiĂźpunktpipette auf die dunkelste Stelle des Hintergrunds, so setzt die Scan-Software diesen und alle helleren Bereiche auf RGB-Werte zwischen 250 und 255, also nahezu weiĂź.

In Scanprogrammen ohne Weißpunkt-Definition findet man meist eine Tonwertkorrektur mit Histogramm oder einen Schwellwertsteller für die hellen Bildstellen. Damit lässt sich das Problem in der Regel ebenfalls beheben. Fehlt solch eine Funktion ganz, kann man die Korrekturen auch später in der Bildbearbeitung vornehmen. (pen)