Stick mit System

Wie mache ich meinen Stick bootfähig?

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Von
  • Boi Feddern

Wie mache ich meinen Stick bootfähig?

Damit ein Rechner vom Stick booten kann, sollte er wie eine Festplatte eingerichtet sein, also unter anderem über einen Master Boot Record (MBR) sowie eine Partitionstabelle verfügen. Viele Sticks sind von Haus aus als Superfloppy formatiert, lassen sich unter Datenverlust aber leicht zu einem bootfähigen Medium umformatieren. Manchen USB-Sticks liegen Formatiertools bei, die das per Mausklick erledigen. Fehlt eine solche Software, bietet sich das HP USB Disk Storage Format Tool an. Auch Linux, beispielsweise von einer Live-CD/DVD, kann helfen. Rufen Sie mit dem Kommando

fdisk /dev/sda

unter Linux das Partitionierungsprogramm auf. Prüfen Sie vorher nach, ob der Stick als „sda“ gemountet ist. Sonst müssen Sie „sda“ durch „sdb“, „sdc“ oder ähnlich ersetzen.

Erstellen Sie mit fdisk zunächst neue DOS-Bootsektoren, legen Sie danach eine Partition an und formatieren Sie diese mit dem passenden Dateisystem.

Windows startet jedoch nur mit viel Glück und Vorarbeit von USB-Medien, siehe dazu c't 2/06, Seite 188. Etwas pflegeleichter ist Linux, wie ein Artikel in c't 3/06, Seite 212, verrät. Grundvoraussetzung ist generell, dass das BIOS Ihres Rechners das Booten von USB-Medien beherrscht. Obwohl das die meisten modernen Systeme unterstützen, gibt es bis heute zahlreiche Inkompatibilitäten. (boi) (boi)