Lieferstopp für neuen Force-Feedback-Joystick von Microsoft

Microsofts SideWinder Force Feedback 2 arbeitet mit manchen Mainboards nicht richtig zusammen.

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Microsoft will die Auslieferung des gerade erst in die Geschäfte gekommenen Joysticks SideWinder Force Feedback 2 stoppen. Als Grund dafür nannte Microsoft-Produktmanager Carsten Weber gegenüber c't Probleme mit der in Mainboards mit VIA-Southbridge integrierten USB-Schnittstelle. Die exakte Ursache des Fehlers sei noch unbekannt, es soll sich aber nicht um einen Produktionsfehler der Treiber-CD handeln.

Ein Treiber-Update hat Microsoft bereits zum Download bereit gestellt. Es ist jedoch noch als Beta-Version deklariert; die Final-Version ist für den 17. Oktober angekündigt. Das Update ist ausdrücklich nur für Windows 9x und Millennium-Systeme vorgesehen, betroffene Windows-2000-User gucken vorläufig noch in die Röhre. Wann für Windows 2000-Systeme ein Update kommen soll, ist bisher nicht bekannt.

Der Verkauf der bereits an den Handel ausgelieferten Exemplare des 249 Mark teuren Geräts gehe jedoch weiter, sagte Weber. Als Notbehelf will Microsoft dafür sorgen, dass die verfügbaren Treiber in den Läden ausliegen. Wann Joysticks mit vollständig lauffähigen Treibern in der Packung ausgeliefert werden sollen, ist bisher nicht bekannt. Da die CDs erst gepresst und die Joysticks neu verpackt werden müssen, dürften aber einige Wochen ins Land gehen. (axv)