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Wie kann ich beim PC-Kauf beurteilen, wie laut ein PC ist?

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Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Benjamin Benz

Wie kann ich beim PC-Kauf beurteilen, wie laut ein PC ist?

Wenn Sie die Geräuschentwicklung eines PC vor dem Kauf im Laden grob selbst beurteilen möchten, müssen Sie seinen Hauptprozessor probeweise einige Minuten lang voll auslasten – dann sollte ein geregelter Lüfter auf dem CPU-Kühler hochdrehen, bei steigender Erwärmung auch der Lüfter im Netzteil. Wenn eine Grafikkarte mit Lüfter im Rechner steckt, sollte man auch 3D-Leistung abfordern.

Auf Windows-Rechnern kann man ein paar Minuten (annähernde) CPU-Volllast leicht mit dem „Taschenrechner“ (calc.exe) erzeugen. Dazu wählt man die wissenschaftliche Ansicht des Rechners, tippt eine große Zahl wie 80 000 ein und lässt deren Fakultät berechnen (Schaltfläche „n!“); eventuelle Hinweise auf die lange Berechnungsdauer darf man ignorieren. Bei Rechnern mit mehreren Prozessorkernen oder gar CPUs muss man für CPU-Volllast diese Rechenaufgabe einmal pro Kern stellen. Im c't-Labor benutzen wir zur weitgehenden Auslastung des Prozessors die Freeware cpuburn (siehe Soft-Link), bei Mehrkern-Prozessoren mehrfach parallel. Vorsicht: Bei mangelhafter Kühlung kann cpuburn Prozessoren zerstören!

Der 3D-Performance-Benchmark 3DMark – mittlerweile verfügbar in den Versionen 3DMark03, 3DMark05 und 3DMark06 – belastet CPU und GPU. Die Software kann man kostenlos herunterladen, leider umfassen die Dateien aber teilweise mehrere hundert Megabyte.

Soft-Link (bbe)