MSCDEX unterschiedlich groĂź
Mir ist aufgefallen, daß der CD-ROM-Treiber MSCDEX einen auffällig variablen Speicherbedarf hat. Anfangs hielt ich das für ein Versionsproblem; jetzt habe ich den Verdacht, der von MSCDEX belegte Speicher hängt vom darunterliegenden CD-ROM-Treiber ab (ich benutze wechselweise ein IDE- und ein SCSI-CD-ROM). Gibt es möglicherweise CD-ROM-Treiber mit reduzierter Funktionalität, so daß MSCDEX mit mehr eigenem Code im Speicher aushelfen muß?
- Detlef Grell
Mir ist aufgefallen, daß der CD-ROM-Treiber MSCDEX einen auffällig variablen Speicherbedarf hat. Anfangs hielt ich das für ein Versionsproblem; jetzt habe ich den Verdacht, der von MSCDEX belegte Speicher hängt vom darunterliegenden CD-ROM-Treiber ab (ich benutze wechselweise ein IDE- und ein SCSI-CD-ROM). Gibt es möglicherweise CD-ROM-Treiber mit reduzierter Funktionalität, so daß MSCDEX mit mehr eigenem Code im Speicher aushelfen muß?
Die Größe des von MSCDEX belegten Speichers hängt im Prinzip nur von der Anzahl der Puffer ab, die man mit dem Kommandozeilenparameter /M:x anlegen läßt. Wenn man MSCDEX jedoch mittels Loadhigh in das Upper Memory lädt, hängt es auch vom dort aktuell vorhandenen Speicherplatz - und damit von der Ladereihenfolge der residenten Programme für die UMBs - ab, wie viele Puffer es wirklich anlegt.
Folgende Varianten sind möglich: Ohne M-Parameter legt MSCDEX standardmäßig vier Puffer an, so daß die Version 2.23 dann etwa 23,8 KByte Speicher verbraucht. Mit dem Parameter /M:10 würde man 10 Puffer, also sechs weitere zu je 2 KByte anlegen lassen, so daß MSCDEX auf etwa 36 KByte anwächst. Findet MSCDEX beim Laden nicht genug Speicher für seinen Code und wenigstens vier Puffer vor, lädt es sich in den unteren Speicherbereich. Findet es genug Platz für 10 Puffer, wird es sie anlegen. Findet es jedoch Platz für mehr als vier, aber weniger als 10, würde es genau so viele anlegen, wie in den Speicher passen.
MSCDEX verrät leider auch mittels Parameter /V nicht die Zahl tatsächlich angelegter Puffer, sondern nur die Menge `dynamisch belegten Speichers´ in KByte. Wenn man DOS-Konfigurationen mit sehr viel freiem Speicherbereich braucht, sollte man MSCDEX mit wenig Puffer oder als letztes Programm `hochladen´. Zumal wenn man eine Smartdrive-Version mit CD-ROM-Cache einsetzt, kann man ohne nennenswerte Leistungseinbuße auf zusätzliche Puffer verzichten.(gr) (gr)