Weiche Gebührenimpulsfilter

Viele Modems reagieren auf den von der Telekom auf Bestellung gesendeten Gebührenimpuls (16 kHz) allergisch und quittieren den Dienst regelmäßig mit Verbindungsabbrüchen. Nun kann man zwar Gebührenimpulsfilter vor den Telefonanschluß schalten und so die `Störung´ beseitigen, aber dann kommt der Impuls an keinem dahinter angeschlossenen Gerät an - etwa an einem Telefon mit eingebautem Gebührenzähler.

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Von
  • Sebastian Birnbach

Viele Modems reagieren auf den von der Telekom auf Bestellung gesendeten Gebührenimpuls (16 kHz) allergisch und quittieren den Dienst regelmäßig mit Verbindungsabbrüchen. Nun kann man zwar Gebührenimpulsfilter vor den Telefonanschluß schalten und so die `Störung´ beseitigen, aber dann kommt der Impuls an keinem dahinter angeschlossenen Gerät an - etwa an einem Telefon mit eingebautem Gebührenzähler. Die dargestellte Schaltung schleift das Filter automatisch und nur bei Bedarf ein.

Wenn das Modem die Leitung nicht benutzt, werden sowohl a- als auch b-Leitung durchgeschleift (Relais) und das Filter ist kurzgeschlossen. Sobald das Modem die Leitung belegt, werden die internen Verbindungen getrennt und das Filter ist in die b-Leitung geschleift.

Die Abbildung zeigt ein Modem, das gerade `drangegangen´ ist, das Filter ist also aktiv. Adapterboxen mit Kabeln, die 2 × Western- auf einen TAE-Anschluß zusammenführen, eignen sich gut für diese Bastelei. Das Filter bekommt man übrigens in allen T-Punkt-Filialen - aber zu fast dem doppelten Preis wie bei den Ersatzteilstellen. Nachfragen lohnt sich; die einfachste Bauart ist für rund 25 Mark zu haben. Einen Anrufbeantworter kann man übrigens beliebig vor oder hinter dieser Schaltung in die Kette der Endgeräte einschleifen. (dz)