Produktivitätsfaktor Task-Leiste

Die Task-Leiste läßt sich mit Hilfe des Active Desktop vom Internet Explorer 4 zu einem vielseitigen Werkzeug aufbohren - sowohl unter Windows 95, Windows NT als auch unter Windows 98. Sie dient als Schnellstarter für häufig verwendete Applikationen, Verzeichnisse und Dokumente, hält häufig besuchte Websites für einen schnellen Blick parat und bietet direkten Zugriff auf alles, was sich auf dem Desktop befindet - auch wenn dieser durch Dutzende von Fenstern überdeckt wird.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 3 Min.
Von

Die Task-Leiste läßt sich mit Hilfe des Active Desktop vom Internet Explorer 4 zu einem vielseitigen Werkzeug aufbohren - sowohl unter Windows 95, Windows NT als auch unter Windows 98. Sie dient als Schnellstarter für häufig verwendete Applikationen, Verzeichnisse und Dokumente, hält häufig besuchte Websites für einen schnellen Blick parat und bietet direkten Zugriff auf alles, was sich auf dem Desktop befindet - auch wenn dieser durch Dutzende von Fenstern überdeckt wird.

Um die erweiterten Funktionen der Task-Leiste benutzen zu können, ist es notwendig, daß der Internet Explorer inklusive Active Desktop installiert wurde - dazu muß während der Installation des WWW-Clients mindestens die mittlere Option `Browser und Outlook Express´ gewählt werden.

Allerdings benötigt die `aktive Task-Leiste´ nicht die systemlähmenden Teile des Active Desktop: Um den ressourcenfressenden Web-Stil des Desktop abzuschalten, deaktiviert man die entsprechende Option in der Systemsteuerung (Start/ Einstellungen/Active Desktop/Als Webseite anzeigen).

Das Kontextmenü der Task-Leiste enthält nach der Installation des Active Desktop den zusätzlichen Eintrag `Symbolleisten´ mit fünf weiteren Untermenüs: `Adresse´, `Links´, `Desktop´, `Schnellstart´ und `Neue Symbolleiste ...´. Damit lassen sich die neuen Funktionen der Task-Leiste erschließen.

`Adresse´ ruft zum Beispiel eine WWW-Seite auf, ohne daß das Browser-Fenster dafür im Vordergrund liegen muß. Gibt man in die Adreßleiste eine URL ein, benutzt Windows das am weitesten vorne liegende IE-Fenster oder öffnet den Browser, falls er noch nicht läuft. Mit der Adreßleiste lassen sich aber auch beliebige Programme starten - allerdings nicht zuverlässig; auf einem System versuchte die Adreßleiste, immer ein `http://´ vor den Programmnamen zu setzen und es mit dem Browser zu öffnen.

`Links´ entspricht dem gleichnamigen Unterverzeichnis des IE-Favoritenverzeichnisses beziehungsweise dem entsprechenden Untermenü der IE-Bookmark-Funktion; `Desktop´ zeigt die Dateien an, die auf dem Windows-Desktop liegen; `Schnellstart´ dient dem sofortigen Zugriff auf die Anwendungen der Internet-Explorer-Suite.

Per Drag and Drop kann der Benutzer Verknüpfungen mit wichtigen Programmen oder Ordnern hinzufügen. Diese sind dann mit einem Mausklick erreichbar, ohne daß man sich umständlich durch das Startmenü hangeln oder per Explorer eine Datei suchen muß. Die Funktion `Neue Symbolleiste ...´ verknüpft sogar ein beliebiges eigenes Verzeichnis mit der Task-Leiste.

Mit `Neue Symbolleiste ...´ läßt sich die Task-Leiste aber auch um benutzerdefinierte Leisten erweitern. Eine neue Symbolleiste zeigt entweder den Inhalt eines Ordners oder eine Web-Seite an. Da insbesondere eine solche `Symbolleiste´ ein eher flächiges als ein streifenförmiges Format erhält, ist es sinnvoller, hier von benutzerdefinierten Bereichen zu reden.

Für das Layout solcher Bereiche in der Task-Leiste bietet der Active Desktop verschiedene Optionen. Die enthaltenen Objekte können wie im Explorer als kleine oder große Symbole dargestellt werden, auf Wunsch mit oder ohne Namen. Auch die Titelleiste läßt sich ausblenden. Hier lohnt es sich, mit den Einstellungen ein wenig herumzuspielen, um die optimalen Settings für die persönlichen Anforderungen zu finden. Innerhalb einer Launch-Leiste für Anwendungen genügen vielen Benutzern die jeweiligen (großen) Logos.

Auch die Anordnung der einzelnen Bereiche innerhalb einer Task-Leiste verläuft ein wenig hakelig. Am besten reißt man Bereiche zunächst aus der Leiste heraus, um sie dann an die gewünschte Stelle zu verschieben. (jo)