E-Mail-Client Unibox kommt auf iPhone und iPad

Ebenso wie in der OS-X-App gruppiert die iOS-Version von Unibox die E-Mails nach Kontakt statt nach Betreff und hält so Anhänge und vorausgehende Nachrichten zentral bereit.

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Unibox

(Bild: Entwickler)

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Der E-Mail-Client Unibox läuft jetzt auch auf iPhone und iPad. Ähnlich wie gängige Messenger stellt Unibox den Kontakt in den Vordergrund, E-Mails sind also nach Person und nicht etwa nach Betreff sortiert. Damit erhält der Nutzer – ebenso wie bei der OS-X-Version von Unibox – gleich Zugriff auf vorausgehende Nachrichten eines bestimmten Kontaktes, sowie auch sämtliche von dieser Person gesendete Anhänge. E-Mail-Threads mit mehreren Teilnehmern kann Unibox in einer eigenen Gesprächsansicht darstellen.

Der E-Mail-Client unterstützt das IMAP-Protokoll und bietet somit Anbindung an gängige Dienste wie Gmail, Gmx, iCloud oder Office365. Für die Verbindung zu Exchange ist Voraussetzung, dass der Server den IMAP-Zugriff erlaubt.

Im Unterschied zu anderen Mail-Apps wie etwa Outlook nimmt Unibox nach Angabe der Entwickler direkten Kontakt zu den eingerichteten E-Mail-Konten auf, Benutzername und Passwort werden also nicht an einen Dritt-Server des Anbieters übertragen. Deshalb ist die App derzeit aber nicht in der Lage, mit Push-Nachrichten sofort auf neu eingehende E-Mails hinzuweisen. Sie setzt stattdessen auf die iOS-Hintergrundaktualisierung, um Nachrichten in Intervallen abzurufen. Es werde momentan noch eruiert, wie sich eine Push-Funktionalität in sicherer und Datenschutz-konformer Weise umsetzen lasse, merken die Entwickler an.

Unibox unterstützt konfigurierbare Wischgesten zum schnellen Sortieren von E-Mails und kann verschiedene Ordner zu Gruppen zusammenfassen, so lässt sich beispielsweise ein bestimmter Ordner mit im Posteingang berücksichtigen.

Die Basisversion der E-Mail-App ist kostenlos. Um mehr als ein Mail-Konto einzurichten oder eigene Signaturen zu hinterlegen, ist die Pro-Version erforderlich, die fĂĽr 5 Euro als In-App-Kauf angeboten wird. Unibox setzt mindestens iOS 8.0 voraus. (lbe)