Universelle Startdiskette
Ich bin auf der Suche nach einer universellen Möglichkeit, Rechner verschiedener Hardwarezusammenstellung mit möglichst wenig Aufwand bis zu DOS samt CD-ROM zu booten.
Ich bin auf der Suche nach einer universellen Möglichkeit, Rechner verschiedener Hardwarezusammenstellung mit möglichst wenig Aufwand bis zu DOS samt CD-ROM zu booten.
Genau vor dieser Aufgabe stand Microsoft, und hat mit der zur Vollversion von Windows 98 gehörenden Installationsdiskette eine entsprechende Lösung vorgelegt. Die Diskette steht auch allen Besitzern eines Updates zur Verfügung, da sie sich über Systemsteuerung/Software/Startdiskette auch nachträglich erstellen läßt. Die ehemalige Notfall- oder Startdiskette heißt jetzt EBD (Emergency Boot Disk). Sie enthält eine ganze Palette universeller Treiberdateien für SCSI-Hostadapter (Adaptec, Buslogic, Mylex), SCSI-CD-ROMs sowie für EIDE-CD-ROM Laufwerke. Ein Bootauswahlmenü präsentiert die Optionen mit oder ohne CD-ROM sowie zum Lesen der Hilfedateien. Danach werden alle Treiber im Real-Mode geladen, was auf einigen SCSI-losen Rechnern zur Folge hat, daß man die Adaptec SCSI-Treiber manuell auskommentieren muß. Im Normalfall läßt sich mit dieser randvollen Diskette praktisch jeder Rechner, egal ob SCSI oder EIDE, bis zum DOS-Prompt hochfahren. Zu den Ausnahmen zählt der SCSI-Hostadapter DAWI-Control (mit AMD-Chipsatz). In einem solchen Fall ist der DOS-Treiber des Herstellers auf die Bootdiskette zu kopieren und der entsprechende Eintrag in der Config.sys zu ändern. Eine Erweiterung namens Ext.exe erlaubt es sogar, die CAB-Dateien von der Windows-CD zu entpacken. Weitere Informationen dazu finden sich im Readme.txt auf der EBD. (Matthias Carstens/pen) (pen)