Fotobücher: Schmökertipps für Fotografen
Fotobücher regen zu neuen Experimenten an, erklären, was man schon immer mal verstehen wollte, oder machen einfach nur Spaß zu lesen. Wir stellen einige Fundstücke kurz vor.
- Angela Meyer
288 Seiten, 39,95 Euro, Hardcover
In Think analog vermittelt Antonino Zambito seine Liebe für Die faszinierende Welt der analogen Fotografie. Er wirft einen Blick zurück in die Anfänge der Lichtbildnerei und stellt alte und neue Techniken von der Direktbelichtung über Kleinbildfilme, Sofortbildsysteme und Lochkameras bis zur experimentellen Fotografia d'arte vor. Zum Schluss gibt der frühere Pressefotograf ausführliche Tipps zum Scannen von Negativen und zur Präsentation der Bilder.
208 Seiten, 34,90 Euro, Hardcover
Mehr als nur Blende und Zeit nennt Jay Maisel sein jüngstes Buch über die Fotografie. Alles dreht sich ums Motiv und wie man es findet und festhält. Der seit über 60 Jahren aktive Fotograf erzählt die Geschichten zu einer Fülle seiner Fotos. Er nimmt seine Leser dabei mit auf seine Streifzüge durch die Welt, die voller Anregungen und Erkenntnisse ist.
150 Seiten, 41,10 Euro, Hardcover
Im Bildband Ohne Kamera präsentiert Walter Spagerer über 100 ungewöhnliche Pflanzenbilder. Sie sind nicht mit einer hochwertigen Kamera entstanden, sondern mit einem Flachbettdurchlichtscanner. Der Zufall brachte den Fotokünstler darauf, mit dem Scanner zu experimentieren statt wie gewohnt mit der Kamera zu fotografieren. Eingestreute Texte zwischendurch erzählen davon, wie er arbeitet und was ihn dabei bewegt.
224 Seiten, 29,95 Euro, Softcover
Für den Sportfotografen Andreas Karpe Gora geht es auch um außergewöhnliche Bilder. Allerdings gehört noch mehr dazu, um sich in der professionellen Sportfotografie wirklich durchzusetzen. Ausführlich berichtet er in Sportfotografie - Shooting an der weißen Linie … nur das Bild des Tages zählt! von seinen Erfahrungen im Motorsport, beim Golf, beim Pferderennen und in der Fußballbundesliga. Er erklärt, wie man in diesen Beruf einsteigt, was man an Technik braucht und worauf man rechtlich achten muss.
528 Seiten, 36,90 Euro, Hardcover
Bei der aktualisierten Neuauflage ihrer bisher dreibändigen Reihe Fotografieren lernen haben Cora und Georg Banek die Themen Grundlagen der Kameratechnik, Bildgestaltung und Bildsprache sowie Bildbearbeitung und Präsentation in einem gewichtigen Kompendium zusammengefasst. Ein Kapitel zur Entwicklung des eigenen fotografischen Profils rundet die umfassende Fotoschule für Aufnahmetechnik und Bildgestaltung ab.
224 Seiten, 26,99 Euro. Softcover
Der Einstieg in die Aktfotografie gelingt auch ohne umfangreiches Equipment in den eigenen vier Wänden, verspricht Henrik Pfeifer in seinem Buch Aktfotografie zu Hause. Sei Geheimtipp klingt erst einmal banal, ist aber gar nicht so leicht umzusetzen: Entscheidend sei, dass man weiß, was man tut. Er kombiniert dazu einen einführenden Grundlagenteil mit vielen Bildideen und erklärt, wie man aus einer Idee ein schönes Foto kreiert.
200 Seiten, 26,99 Euro, Softcover
Im zweiten Band von Fotos nach Rezept verspricht Benjamin Jaworskyj den perfekten Einstieg in die Blitzfotografie. Nach den Grundlagen rund ums Blitzen erklärt der Jamie Oliver der Fotografie für 30 Bildideen jeweils Schritt für Schritt, wie man den internen und externen Blitz optimal einsetzt.
224 Seiten. 16,99 Euro, Softcover
Gleich zwei neue Bände haben Peter Uhl und Martina Walther-Uhl zur Grundlagenreihe des humboldt-Verlages beigesteuert: Kreative Fotografie und Makrofotografie. Die kompakten Ratgeber im Jackentaschenformat gehen nach einer kurzen Einführung sehr schnell dazu über, an konkreten Beispielen zu zeigen, wie man die Bildideen in drei Schritten umsetzt.
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